Grünewald: Vier Parteieneinigung beim Forschungsförderungsgesetz nicht in Sicht

Grüne wollen nat. Forschungsstrategie dem Parlament zur Beratung zuführen

Wien (OTS) "Der Wunsch der Regierung nach einer vier Parteieneinigung bleibt bislang nicht viel mehr als ein Signal" kritisiert der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, den Stand der bisherigen Verhandlungen zu einer Regierungsvorlage zum Forschungsförderungsgesetz.
Kompetenzzersplitterungen im Forschungsbereich mit vier befassten Ministerien und Regierungsproporz erschweren eine sachliche Diskussion.

Ein Wunsch der Grünen sieht vor, die nationale österreichische Forschungsstrategie dem Parlament zur Beratung und ev. Beschlussfassung zuzuführen. Diese Strategie soll wie geplant durch den Rat für Forschung- und Technologieentwicklung unter verpflichtender Einbeziehung der großen Forschungsorganisation bis zum Frühjahr 2005 erarbeitet werden. "Diese Forderung ist dient der Transparenz und Legitimation einer österreichischen Forschungsstrategie", so Grünewald.

Dass in Aufsichtsräten von Forschungsförderungs-Organisationen in erster Linie unternehmerische Erfahrungen kaum aber wissenschaftliche Qualifikationen nachgefragt werden, kann nur als einseitig und eigenartig bezeichnet werden.
Weshalb sich der für Grundlagenforschung zuständige FWF seine/n PräsidentIn nicht selbst wählen kann, wie ursprünglich im Entwurf vorgesehen, darf auch nicht von persönlichen Animositäten und Vorurteilen aus dem Wissenschaftsressort abhängen, meint Grünewald. "Auf unsere Abänderungsvorschläge bekamen wir bis heute keine klare Antwort. Ein erstes verbindliches Treffen findet erst drei Tage vor der geplanten Beschlussfassung statt. Es ist höchste Zeit, Sachargumente auszutauschen und die Kritik der betroffenen Wissenschaftsszene ernst zu nehmen", schließt Grünewald.

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