Gorbach betont: Der Sinn der FerienreiseVO liegt in der Entflechtung von LKW- und PKW - Verkehr

Wien (OTS) - "Der Sinn der Ferienreiseverordnung besteht nicht in erster Linie darin, Staus zu vermeiden, sondern durch die Entflechtung von PKW und LKW-Verkehr Unfälle zu verhindern. Unfälle mit LKW-Beteiligung haben leider häufig verheerende Folgen. So sind LKW an etwa fünf Prozent aller Unfälle beteiligt, aber gleich an 15 Prozent aller Unfälle mit tödlichem Ausgang. Ganz zu schweigen ist von den Folgestaus", erklärte Infrastruktuminister Hubert Gorbach am Freitag die Notwendigkeit der jährlichen Ferienreiseverordnung.

Wie jedes Jahr wird auch heuer zusätzlich zum ganzjährig bestehenden Wochenendfahrverbot von Samstag, 15.00 Uhr bis Sonntag, 22.00 Uhr ein LKW-Fahrverbot für Samstag, 8.00 bis 15.00 Uhr in der Zeit vom 3. Juli bis einschließlich 11. Semptember kommen. An vier Wochenenden gilt das LKW-Fahrverbot auch an Freitagen von 15.00 bis 19.00 Uhr, nämlich am 2. Juli, 23. Juli, 30. Juli und am 6. August.

"Die Versorgung ist auch in den letzten Jahren nicht zusammengebrochen. Zahlreiche Ausnahmen wie zum Beispiel für verderbliche Güter, für Kühltransporte oder für laufend benötigte Güter wie Kraftstoffe für Tanstellen sowie Ausnahmen für zahlreiche Strecken garantieren die Versorgung der Bevölkerung", sagte Gorbach. Abgesehen davon sei die Ferienreiseverordnung keine Neuheit, die erst heuer eingeführt wurde, sondern bestehe schon seit Jahren, schloss der Verkehrsminister.

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