JVP-Kroiher: Steuer-Abschreibung als Anreiz für Stimmabgabe bei EU-Wahl

JVP Wien mit unkonventionellen Ansätzen zur Steigerung der Wahlbeteiligung

Wien (11. Juni 2004) - "Es wird Zeit, dass endlich etwas gegen die sinkende Wahlbeteiligung unternommen wird - und da sind schöne Sonntagsreden zu wenig", so Markus Kroiher, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien. "Nur Vorträge über demokratiepolitische Notwendigkeiten zu halten ist zu wenig, wir müssen auch unkonventionelle Angebote machen."

Die Palette möglicher Anreize ist groß. "So könnte etwa eine Steuerabschreibung von 20 Euro bei bestätigter Stimmabgabe ermöglicht werden", schlägt Kroiher vor. "Aber auch Kooperationen mit Unternehmen müssen möglich sein. Wenn schönes Wetter ist, gehen erfahrungsgemäß weniger Menschen zur Wahl. Um wie viel mehr würden es sein, wenn man am Wahlsonntag in Wien etwa vor dem Besuch im Tiergarten Schönbrunn bei der Stimmabgabe Gratis-Eintrittskarten dafür bekommen würde?" Finanzierungsprobleme sieht die Junge ÖVP Wien nicht. "Bei den Millionen, die jeder Wahlkampf kostet, kann ein direkter Anreiz für die Stimmabgabe wohl kein finanzielles Problem sein. Und Kooperationen mit Unternehmen dürften sich ja über den Werbeeffekt finanzieren", so Kroiher.

Die Junge ÖVP Wien sieht auch in der Abwicklung keine Probleme. "Eine von der Wahlkommission bei der Stimmabgabe abgestempelte Wahlbenachrichtigung als Eintrittskarte in Museen, den Schönbrunner Tiergarten oder bei bestimmten Einrichtungen im Prater sollte ohne viel Bürokratie möglich sein", so Kroiher abschließend. (Schluss)

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