Jank: Wirtschaft kann nicht alle Stadt-Versäumnisse wettmachen

Wien (OTS) - "Der Wirtschaftsbund Wien hat einem neuerlichen
Versuch des SP-nahen Freien Wirtschaftsverbandes, Versäumnisse der Stadt auf die Unternehmer abzuwälzen, eine klare Absage erteilt", stellte heute Brigitte Jank, Obfrau des Wirtschaftsbundes Wien, zu Aussagen der Vizepräsidentin des Freien Wirtschaftsverbandes, Christa Ornest, klar. Die SP-nahe Wirtschaftsfraktion hatte im Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Wien in einem Antrag gefordert, die Wirtschaftskammer selbst solle Kinderbetreuungseinrichtungen errichten, die auf die Bedürfnisse der Selbständigen ausgerichtet seien. "Das bedeutet, für Normalbürger gibt es öffentliche Betreuungseinrichtungen, die Wirtschaft soll sich gefälligst selbst darum kümmern", so Jank.

"Es ist leider eine traurige Tatsache, dass es in Wien zu wenige und insbesondere nicht auf die Bedürfnisse der UnternehmerInnen, aber auch der Angestellten und Kunden, angepasste Betreuungseinrichtungen gibt. Es kann aber nicht sein, dass die Stadt bei ihren ureigenen Aufgaben versagt und die Wirtschaft dies ausbaden muss. Die Wirtschaft zahlt ohnehin die meisten Steuern und Abgaben und hat ein Recht darauf, dass diese Mittel auch zielorientiert eingesetzt werden", so Jank. Daher hat der Wirtschaftsbund Wien einen Abänderungsantrag eingebracht, in dem das Land Wien aufgefordert wird, "für ausreichende Kinderbetreuungseinrichtungen mit entsprechenden Öffnungszeiten, die auf die Bedürfnisse der UnternehmerInnen und ihren Mitarbeitern sowie den Kunden ausgerichtet sind, zu sorgen", der so auch beschlossen worden ist. Die SP-nahe Fraktion stimmte allerdings dagegen.

"Wir sind schon gespannt, ob der SP-nahe Freie Wirtschaftsverband seine Linie fortsetzen wird, bei Mängeln der roten Stadtregierung die Unternehmer finanziell in die Pflicht nehmen zu wollen. Der Wirtschaftsbund Wien wird jedenfalls auch weiter diese bestehenden Versäumnisse aufzeigen und nicht zulassen, dass die Stadt aus ihrer Verantwortung entlassen wird und die UnternehmerInnen dafür die Zeche zahlen müssen", so Jank.

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