Biomasse-Wärmeversorgung für Landesgebäude

Plank: Umweltfreundlich und kostengünstig

St. Pölten (NLK) - Mehrere Landesgebäude werden nach Angaben von Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank in Zukunft mit Wärme aus Biomasse versorgt: die Waldschule Wiener Neustadt, Alt- und Neubau sowie das Internat der Gewerblichen Landesberufschule Mistelbach und das Landes-Pensionistenheim Bad Vöslau. "Damit entspricht das Land einem Regierungsbeschluss, bei der Neuerrichtung von Landesobjekten bzw. bei der Erneuerung von Wärmeversorgungen diese grundsätzlich auf Basis erneuerbarer Energieträger umzustellen oder an Fernwärmenetze anzuschließen", betont dazu Plank.

Im Vergleich mit der bisherigen Wärmeversorgung mit fossilen Brennstoffen und der Umstellung auf Biomasse ergibt sich für die genannten Landesobjekte ein Einsparungspotenzial von jährlich 2.218 Euro. Außerdem verringern sich die CO2-Emissionen um 936 Tonnen pro Jahr als Beitrag zur Erreichung des Kyoto-Ziels.

Im Bereich Wärme aus Biomasse hält Niederösterreich die Spitzenposition in Österreich. Mit 208 Fernwärme-Anlagen und einer Leistung von 243 Megawatt liegt Niederösterreich vor der Steiermark mit 206 Anlagen und einer Leistung von 210 Megawatt. Dazu kommen noch rund 43.000 Biomasse-Kleinanlagen, deren Zahl jährlich um rund 4.500 wächst. Vor allem automatische Pelletsheizungen erfreuen sich wegen ihres Komforts immer größerer Beliebtheit.

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