Gehrer: Wer nicht mitbestimmt, über den wird bestimmt

Bildungsministerin ruft Jugend auf, sich an den EU-Wahlen zu beteiligen

(Wien, 11. Juni 2003) Bildungsministerin Elisabeth Gehrer richtet zwei Tage vor den Wahlen zum Europäischen Parlament vor allem an die Jugend den Appell, ihre Chance, auf europäischer Ebene mitzubestimmen, auch wahrzunehmen. "Denn wer nicht mitbestimmt, über den wird bestimmt", erklärte die Ministerin heute. Da bereits 70 Prozent aller Gesetze auf europäischer Ebene beschlossen werden, ist es von großer Bedeutung, dass dieses neue voll funktionierende Parlament auch breit getragen wird und von möglichst vielen Menschen legitimiert ist. "Unsere 18 EU-Parlamentarier sind die Stimme Österreichs auf europäischer Ebene. Sie brauchen unsere Unterstützung. Eine hohe Wahlbeteiligung ist ein Zeichen für eine starke Demokratie und für die Bereitschaft Österreichs zur aktiven Mitgestaltung der europäischen Entwicklung", so Gehrer.

Wer das gemeinsame Bemühen um ein sicheres, wettbewerbsfähiges und soziales Europa unterstützt, der muss dies am Sonntag auch durch eine Stimmabgabe tun. Alle Österreicherinnen und Österreicher, die am Tag der Europawahl, also am 13.Juni, das 18. Lebensjahr vollendet haben, können an der Wahl teilnehmen. Das bedeutet, dass auch viele der Maturantinnen und Maturanten heuer erstmals von ihrem Wahlrecht auf EU-Ebene Gebrauch machen können. "Die jungen Menschen sollten diese Chance wahrnehmen und zur Wahl für unsere gemeinsame europäische Zukunft gehen", appelliert die Ministerin abschließend und wiederholt damit ihren Aufruf, der bereits Mitte Mai an alle Maturantinnen und Maturanten ergangen ist.

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