ÖGJ-Eder zur EU-Wahl: Nur wer wählt, zählt!

80 Prozent aller Nationalratsbeschlüsse kommen ursprünglich aus Brüssel

Wien (ÖGJ/ÖGB). (OTS) - "Wer sein Wahlrecht bei der EU-Wahl nicht nützt, darf dann auch nicht darüber jammern, dass die österreichische Innenpolitik von Brüssel bestimmt wird", sagt der Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschftsjugend (ÖGJ), Jürgen Eder: "Nur wer zur Urne geht kann mitbestimmen, dass die jugendlichen ArbeitnehmerInnen, die Lehrlinge, SchülerInnen und StudentInnen im EU-Parlament etwas zu sagen haben."

Experten schätzen, dass 80 Prozent aller Entscheidungen des österreichischen Parlaments ihren Ursprung in Beschlüssen auf EU-Ebene haben. Daher sei rational nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet bei der Wahl zum Europäischen Parlament die Beteiligung so gering sei, so Eder. "Wenn wir ein soziales Europa wollen, müssen gerade wir jungen EuropäerInnen dafür sorgen, dass VertreterInnen der ArbeitnehmerInnen ins EU-Parlament gewählt werden. Wir brauchen EU-PolitikerInnen, die sich dafür stark machen, dass die einzelnen Länder nicht kaputtgespart werden", sagt der ÖGJ-Vorsitzende. Denn nur so könne es einen Wachstumsschub in den EU-Ländern geben. "Und Wirtschaftswachstum ist unbedingt notwendig, damit wieder alle Jugendlichen einen zukunftsfähigen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz geboten bekommen. (fk)

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Florian Kräftner
Tel.: (++43-1) 534 44/290 DW
Fax: (++43-1) 533 52 93
http://www.oegb.at

ÖGB, 11. Juni 2004 Nr. 408

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001