Kronberger: Martin soll Betrugsvorwurf durch Offenlegung entkräften

Wäre die einfachste Vorgangsweise der Welt

Wien, 2004-06-10 (fpd) - "Hans-Peter Martin soll den gegen ihn erhobenen Betrugsvorwurf dadurch entkräften, indem er endlich seine Belege offenlegt, insbesondere den Beleg vom 9. Oktober 2001, wo er einen Vortrag in Dänemark gehalten und gleichzeitig Taggeld für eine Ausschußsitzung im Europäischen Parlament erhalten hat", verlangte heute der freiheitliche EU-Spitzenkandidat Hans Kronberger. ****

Dies wäre die einfachste Vorgangsweise der Welt, meinte Kronberger. Martin müßte nur die Parlamentsdirektion autorisieren, den Beleg zu veröffentlich; tue er dies nicht, müsse man davon ausgehen, daß der Vorwurf, jemand Dritter habe für ihn unterschrieben und seine Anwesenheit im Ausschuß vorgetäuscht, und er habe auf Kosten der europäischen Steuerzahler ungerechtfertigt Taggeld bezogen, zutreffe.

Das Kuriose daran, so Kronberger: Hans-Peter Martin wäre damit der einzig nachgewiesene Fall, wo ein EU-Abgeordneter durch eine gefälschte Unterschrift in betrügerischer Form Sitzungsgeld in der Höhe von 262 Euro kassiert habe. Mit der Offenlegung könnte Martin diesen in der Geschichte des Europäischen Parlaments einmaligen Vorwurf entkräften. (Schluß)

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