Postbus-Wurm: Warte seit sieben Monaten vergeblich auf Gorbach-Termin

Verkehrsminister soll nicht verzögern, sondern die Fragen der Belegschaft unverzüglich beantworten

Wien (ÖGB). "Möglicherweise ist Minister Gorbach von seinem umfangreichen Aufgabengebiet dermaßen beansprucht, dass er für die Lektüre seiner Briefe keine Zeit mehr findet", reagiert der Zentralbetriebsratsvorsitzende der PostbusAG, Robert Wurm, auf die Vorwürfe des Vizekanzlers und Verkehrsministers, in den vergangenen Monaten nicht um Gesprächstermine angesucht zu haben. "Selbstverständlich habe ich mich immer wieder um Gespräche mit den Herren Gorbach und Kukacka bemüht - allerdings erfolglos. Die Korrespondenz, die das belegt, kann ich zur Erinnerung gerne nochmals zur Verfügung stellen", sagt Wurm.++++

Wurm erinnert, dass er bereits im November 2003 um einen Gesprächstermin bei Minister Gorbach angesucht hat - unter anderem öffentlich einsehbar über die APA. Wurm damals: "Sehr geehrter Herr Verkehrsminister Hubert Gorbach, wir brauchen kein Lob, sondern einen Gesprächstermin." Wurm heute: "Auf diesen Termin warten wir bis heute - also seit sieben Monaten - vergeblich."

Wenn das "Büro des Vizekanzlers" nun um "Kontaktaufnahme zwecks Terminvereinbarung" bittet, ortet Wurm nur eine weitere Verzögerungstaktik: "Anstatt hier über Terminprobleme zu dabattieren hätte Gorbach die beiden von mir gestellten Fragen hier und jetzt über die APA beantworten können. Wenn der Postbus einmal zerschlagen ist, ist es zu spät für Gespräche", so der Zentralbetriebsratsvorsitzende.(fk)

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