Monatliche Kriminalstatistik des BM.I - Mai 2004

Rückgang der Kriminalität setzt sich auch im Mai fort

Wien (OTS) - Im Mai 2004 wurden insgesamt 50098 Kriminalfälle angezeigt - das ist ein Minus von 1027 Fällen oder 2% gegenüber dem Monat April 2004. Damit ist die Anzahl der Delikte zum zweiten Mal hintereinander deutlich gesunken, denn schon im April hatte sich die Kriminalität um 12,8% gegenüber dem Vormonat reduziert.

Die Zahl der absolut aufgeklärten Straftaten stieg von Jänner bis Mai um 5645 Fälle oder 6% gegenüber dem Vergleichzeitraum des Vorjahres. Die Aufklärungsquote blieb unverändert bei 38,2 %.

Bei der Aufklärungsquote ist besonders erfreulich, dass sich in Wien die positive Entwicklung der vergangenen Monate konstant fortsetzt. Auch im Mai konnte die Aufklärungsquote gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 2,5 Prozentpunkte gesteigert werden.

Für Bundesminister Dr. Ernst Strasser ist dieser Rückgang auf mehrer Fakten zurückzuführen: Einerseits beginnen organisatorische Veränderungen wie die Errichtung des Bundeskriminalamte (.BK) und die Polizeireform in Wien zu wirken, anderseits bewähren sich die neuen Kriminalstrategien in den Ländern.

Seit Beginn dieses Jahres werden vom Bundeskriminalamt gemeinsam mit allen Sicherheitsverantwortlichen der Länder Strategien zur Bekämpfung der Kriminalität entwickelt. Diese Strategien werden andauernd evaluiert und auf neue polizeiliche Herausforderungen abgestimmt.

Bekannt gewordene Fälle März April Mai Veränderung 2004 2004 2004 gegenüber dem Vormonat in % Burgenland 1.093 810 811 0,1% Kärnten 2.513 2.312 2.366 2,3% Niederösterreich 7.811 7.203 7.334 1,8% Oberösterreich 7.237 6.617 6.393 -3,4% Salzburg 3.881 2.839 2.924 3,0% Steiermark 5.838 5.291 5.433 2,7% Tirol 5.737 4.515 3.740 -17,2% Vorarlberg 2.341 1.706 1.418 -16,9% Wien 22.264 19.832 19.679 -0,8% ÖSTERREICH GESAMT 58.715 51.125 50.098 -2,0%

Bekannt gewordene Fälle Jän-Mai 2003 Jän-Mai 2004 Veränderung in % Burgenland 3.977 4.355 9,5% Kärnten 12.104 11.945 -1,3% Niederösterreich 30.828 35.944 16,6% Oberösterreich 30.191 32.399 7,3% Salzburg 16.988 16.817 -1,0% Steiermark 25.565 26.562 3,9% Tirol 23.882 24.260 1,6% Vorarlberg 8.615 9.313 8,1% Wien 95.436 100.894 5,7% ÖSTERREICH GESAMT 247.586 262.489 6,0%

Geklärte Fälle Jän-Mai 2003 Jän-Mai 2004 Veränderung in % Burgenland 1.953 2.192 12,2% Kärnten 6.261 5.787 -7,6% Niederösterreich 14.490 15.516 7,1% Oberösterreich 15.934 16.115 1,1% Salzburg 6.020 5.784 -3,9% Steiermark 11.729 12.486 6,5% Tirol 9.467 9.499 0,3% Vorarlberg 4.938 5.145 4,2% Wien 23.742 27.655 16,5% ÖSTERREICH GESAMT 94.534 100.179 6,0%

Aufklärungsquoten Jän-Mai 2003 Jän-Mai 2004 Veränderung absolut Burgenland 49,1% 50,3% 1,2 Kärnten 51,7% 48,4% - 3,3 Niederösterreich 47,0% 43,2% - 3,8 Oberösterreich 52,8% 49,7% - 3,0 Salzburg 35,4% 34,4% - 1,0 Steiermark 45,9% 47,0% 1,1 Tirol 39,6% 39,2% - 0,5 Vorarlberg 57,3% 55,2% - 2,1 Wien 24,9% 27,4% 2,5 ÖSTERREICH GESAMT 38,2% 38,2% 0,0

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