Die "ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich" protestiert schärfstens gegen die ungeheuerlichen Aussagen von Gusenbauer und Broukal.

Wien (OTS) - "Das waren zwei ungeheuerliche Verfehlungen" so reagierte der Obmann der "ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich" Komm.Rat Dr. Gerhard Kastelc auf die Aussagen von SPÖ-Vorsitzenden Dr. Alfred Gusenbauer und des SPÖ NR-Abgeordneten Dr. Josef Broukal.

Die "ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich" - legitimiert und berufen zur Wahrung der Ehre, des Andenkens und der Interessen der aktiven Widerstandskämpfer gegen die Besetzung Österreichs durch das nationalsozialistische Deutsche Reich in den Jahren 1938 bis 1945 - protestiert gegen die Aussagen des SPÖ-NR-Abgeordneten Dr. Josef Broukal gerichtet an die Regierungsparteien: "Es ist Ihnen unbenommen, den Nationalsozialisten nachzutrauern". Diese unqualifizierte Aussage ist eine Beleidigung all jener, die ihre Freiheit und sogar ihr Leben für Österreich geopfert bzw. enorme Nachteile erlitten hatten.

Ebenfalls werden die Aussagen des SPÖ-Vorsitzenden Dr. Alfred Gusenbauer über eine Pogrom-Stimmung zurückgewiesen, da dies vor allem eine Schmähung der Millionen Opfer des Holocaust darstellt.

Die ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich" erwartet die bedingungslosen Rücknahmen der Äußerungen, bzw. das Ziehen von Konsequenzen seitens der SPÖ-Bundespartei, so Kastelic abschließend.

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