Neue Wiener Magistratsabteilung 17 - SP-Yilmaz: "Integrationspolitik rückt ins Zentrum der Stadt!"

Wiener Gemeinderatsausschuss beschloss neue Magistratsabteilung für Integrations- und Diversitätsangelegenheiten

Wien (SPW-K) - Die Neustrukturierung der Wiener
Integrationspolitik stand heute auf dem Programm der Sitzung des Wiener Gemeinderatsausschusses für Integration, Frauenfragen, Konsumentenschutz und Personal: Mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und Grünen wurde die Einrichtung der Magistratsabteilung 17 für Integrations- und Diversitätsangelegenheiten beschlossen. ****

"Das ist ein richtiger Schritt zur richtigen Zeit, mit der Neustrukturierung holen wir die Integrationspolitik ins Zentrum der Stadt", freut sich die Integrationssprecherin der SPÖ Wien, Gemeinderätin Nurten Yilmaz. "Und die Nummer 17 steht auch als Symbol für Integrationspolitik im Zentrum der Verwaltung."

Integration sei in Wien Normalität: "Verbunden mit dem Wahlrecht für AusländerInnen auf Bezirksebene ist die neue Abteilung eine wichtige Weiterentwicklung hin zur Diversitätspolitik", unterstrich Yilmaz. "Es gilt, Unterschiedlichkeiten als etwas Positives zu nehmen und kulturelle und sprachliche Kompetenzen im Interesse Wiens verstärkt zu nutzen. Das ist auch für den Wirtschaftsstandort Wien von Bedeutung."

Der Ansatz Diversitätspolitik sei auch Teil des Qualitätsmanagement der Wiener Stadtverwaltung. "Dass die gesamte Stadtverwaltung diversitätsfit gemacht wird, stellt eine Weiterentwicklung im Interesse der KundInnen der Stadt Wien dar. Die Verwaltung soll ja auch die Gesellschaft widerspiegeln." Besonderer Dank für die gemeinsamen Anstrengungen bei der Neustrukturierung gelte dabei Stadträtin Mag. Renate Brauner und der Projektgruppe, "die diesen Prozess geführt hat", so Yilmaz. "Das ging nur deshalb so gut, weil die MitarbeiterInnen von Anfang an involviert waren und das Konzept mittragen, ihnen gilt Dank für das Vertrauen!"

Umfassende Aufgaben

Die neue Abteilung werde sich in erster Linie dem Ausbau der strukturierten Integrationsbegleitung widmen, so Yilmaz. "Es geht weiters um die Erarbeitung von Grundlagen für die Umsetzung und Weiterentwicklung der Wiener Integrations- und Diversitätspolitik, insbesondere Verbesserung der Kenntnisse über Migration und Zuwanderung, der kulturellen Sensibilität und Erfassung von Zugangsbarrieren und deren Abbau." Ein weiterer Bereich sei die Information und Unterstützung von Dienststellen sowie der mit Zuwanderung befassten Organisationen mit dem Ziel einer Stärkung der interkulturellen Kompetenz bei der Aufgabenerfüllung.

Wesentliche Aufgabe sei auch die Beratung von Dienststellen und mit Zuwanderung befassten Organisationen mit dem Ziel, niederlassungs- und integrationsbegleitende Maßnahmen für Zugewanderte zu initiieren sowie "die Anregung, Förderung und Durchführung von Spracherwerbsmaßnahmen und Bildungsmaßnahmen für Zuwanderer, insbesondere auch im Sinn einer "Niederlassungsbegleitung" für neu aus dem Ausland Zugewanderte", so Yilmaz. "Forciert werden soll aber auch die Kooperation mit internen und externen Partnern; insbesondere mit Zuwandererorganisationen und die Beobachtung von und Mitwirkung an integrationsspezifischen Entwicklungen und Projekten anderer Bundesländer, des Bundes auf europäischer und internationaler Ebene."

Nach dem heutigen Beschluss im zuständigen Ausschuss soll die neue Geschäftseinteilung mit der neugeschaffenen Magistratsabteilung am 1. Juli im Wiener Gemeinderat beschlossen werden. (Schluss)

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