HAKL: NEUORDNUNG DER FORSCHUNGSFÖRDERUNG ALS NÄCHSTER SCHRITT DER FORSCHUNGSOFFENSIVE DER BUNDESREGIERUNG

Künftig mehr Schlagkraft und Effizienz

Wien, 9. Juni 2004 (ÖVP-PK) Die heute im Wissenschaftsausschuss zu beschließende umfassende Neuordnung der österreichischen Forschungsförderungslandschaft sei ein weiterer wichtiger Schritt der Bundesregierung auf dem Weg zum Ziel, bis 2006 eine Forschungsquote von 2,5 Prozent des BIP zu erreichen, so ÖVP-Abg. Mag. Karin Hakl heute, Mittwoch. ****

"Österreich hat in den letzten Jahren mit Nachdruck und im europäischen Vergleich überdurchschnittlich in Forschung und Innovation investiert. Insgesamt werden die österreichischen Forschungsausgaben heuer bereits 2,27 Prozent des BIP erreichen -mehr als je zuvor! Mit den zusätzlichen Mitteln von 600 Millionen Euro, der Einrichtung der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung aus Mitteln der OENB und der Ausweitung von Forschungsfreibetrag und Forschungsprämie ist Österreich europaweit auf der Überholspur. Allein für Grundlagenforschung stehen 600 Millionen Euro zur Verfügung!", so Hakl.

Die nun vorgenommene strukturelle Reform der Institutionen der Forschungsförderung seien nun folgerichtig der nächste Schritt. "Der Wissenschaftsfonds (FWF) wird neu organisiert, die Organe verschlankt und das Präsidium künftig öffentlich ausgeschrieben. Der Rat für Forschungs- und Technologieentwicklung als Beratungsorgan der Bundesregierung wird in eine juristische Person umgewandelt und dadurch in seiner Unabhängigkeit weiter gestärkt. Mit der Neugründung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft werden alle wirtschaftsnahen Forschungsförderungs-Organisationen zusammengefasst. Damit entsteht ein schlagkräftiger und finanzstarker einheitlicher Ansprechpartner für Unternehmer, universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen für die anwendungsorientierte Forschung", so Hakl weiter.

"Österreichs Forschung ist auf dem Vormarsch. Unser Ziel, bis 2006 eine Forschungsquote von 2,5 Prozent zu erreichen, ist bereits jetzt - zur Halbzeit unserer Bemühungen - in greifbarer Nähe", schloss Hakl.
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