RFW spricht sich für Tourismusministerium aus

Krenn: "Der Tourismus braucht professionelles politisches Lobbying!"

Wien (OTS/RFW) - "Wo Politik reingeht muss nicht unbedingt
Qualität herauskommen", so der WKÖ-Vizepräsident und stellvertretende Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), Matthias Krenn anlässlich einer Podiumsdiskussion zum Thema "Welchen Stellenwert hat ein Tourismusministerium", "aber es ist für eine derart wichtige Wirtschaftsbranche unumgänglich politisch unterstützt zu werden. Es muss massiv Lobbying für den Tourismus betrieben werden, hier zu Lande wie auch in Brüssel."

Vizepräsident Krenn kritisiert in seinem Statement, dass in den Regierungsprogrammen der einzelnen Bundesländer der Tourismus stiefmütterlich behandelt wird und meist nur eine Randnotiz darstellt, wenn es um Verantwortung oder Umsetzungen geht: "Der Tourismus ist mit Investitionen von 2,8 Mrd. Euro, allein im letzten Jahr, einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Österreichs und verdient dementsprechend politische Unterstützung und Beachtung." Krenn geht es nicht darum, dass Länderkompetenzen durch ein Ministerium geschmälert werden sollen: "Viel mehr können durch eine Zusammenarbeit von Land und Bund Ressourcen und Kompetenzen besser und effizienter gebündelt werden."

Wirtschaftsminister Bartenstein, derzeitiger politischer Repräsentant für den Tourismus, versichert zwar immer sich massiv für den Tourismus einzusetzen, ist aber mit den unterschiedlichen Ressorts die er betreuen muss überfordert: "Denken wir nur an die Gewährleistungspflicht für zwei Jahre und die Probleme mit der Ferienzeitverordnung. Das gehört schon längst geändert. Minister Bartenstein signalisiert zwar akustisches Wohlwollen, passiert ist aber bis zum heutigen Tage nichts", so Krenn.

Für WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn war das Staatssekretariat ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings durch fehlende Kompetenz und Finanzmittel ein zahnloser Tiger: "Ein eigenes Tourismusministerium wäre jedoch für ein Tourismusland wie Österreich, welches den Status eines Tourismusweltmeisters für sich beanspruchen kann, nur allzu selbstverständlich." (gg)

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