"Modern Times" am 11. Juni im ORF: Roboter spielt Fußball und putzt

Wien (OTS) - Gisela Hopfmüller präsentiert in "Modern Times" am Freitag, dem 11. Juni 2004, um 22.45 Uhr in ORF 2 folgenden Beiträge:

Roboter spielt Fußball und putzt

Grazer Techniker entwickeln einen Roboter, der Fußball spielen kann und auch Hausarbeiten selbstständig erledigt. Der Roboter soll zu einem multifunktionalen Gerät werden. Autonome Serviceroboter können den Menschen gefährliche, lästige oder eintönige Arbeiten abnehmen. Weltweit schuftet bereits fast eine Million Serviceroboter, bis 2006 werden es mehr als zwei Millionen sein.

Explosionsforschung mit Eierschalen

Wissenschafter der Universität Stuttgart sprengen Eierschalen und simulieren so das Explosionsverhalten von Flugzeugen, Autos oder Gebäuden. Ob Unfall oder Attentat, ob Gasexplosion oder Autobombe -eine Detonation hinterlässt zahllose Trümmer. Aus den Fragmenten müssen Kriminalisten und Unfallforscher meist mühsam die Ursache der Explosion rekonstruieren. Durch die Beobachtung der detonierenden Eierschalen werden Zusammenhänge sichtbar.

Geheimnisvolle Riesenbilder in der Wüste

Deutsche Forscher haben erste Erklärungen für mysteriöse Riesenbilder, die vor achtzig Jahren von Flugzeugen aus in peruanischen Wüsten entdeckt wurden. Bis heute kann niemand mit Sicherheit sagen, warum diese Bilder einst in den Erdboden gescharrt wurden. Nun ist es deutschen Forschern mit Hilfe modernster Technik jedoch gelungen, den Zeitraum ihrer Entstehung genau zu bestimmen. Diese Erkenntnis könnte der Schlüssel zum Geheimnis sein.

Löschangriff im Cybertunnel

Deutsche Wissenschafter haben erstmals ein dreidimensionales Simulationsprogramm für Brandkatastrophen erstellt. Feuerwehrleute trainieren in virtuellen Landschaften. Damit können Löscheinsätze simuliert werden, das Feuer wird über Computerprogramme kalkulierbar, eine bessere Koordination der Einsatzkräfte ist möglich. Allein in Europa geht Jahr für Jahr eine Waldfläche verloren, die der Größe des Bundeslandes Salzburg entspricht.

Sonnenstandberechnung

Wiener Wissenschafter haben ein Gerät entwickelt, mit dem sich der Sonnenstand und somit der Einfall von Licht und Schatten für jede Sekunde des Jahres berechnen lässt. Das Gerät simuliert Bäume, Hecken oder Mauern und kann somit auch bestimmen, wie viel Sonne Pflanzen oder Bauwerke "wegnehmen". Nach einem Unfall kann der Sonnenstand für den Unfalllenker, also der Sonnenblendfaktor, berechnet werden.

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