"Paradies Wachau - Malerisches Weltkulturerbe"

"Österreich-Bild am Sonntag" aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich

St. Pölten (OTS) - Eine "filmische Liebeserklärung" an die Wachau mit unerwarteten Bildfolgen zeigt ORF 2 am Sonntag, 13. Juni, 18.30 Uhr: "Paradies Wachau - Malerisches Weltkulturerbe".

Die Wachau ist im vielseitigen Sinn des Wortes eine malerische Landschaft - und viele Künstler haben dies mit ihren Werken dokumentiert, schon lange bevor das landschaftliche Kleinod zwischen Melk und Krems zum Weltkulturerbe erhoben worden ist.

Wie sehen die gemalten Zeugnisse der Vergangenheit in einer Konfrontation mit Bildern aus, die in jüngster Zeit mit einer Fernseh-Kamera nachempfunden wurden? Dieses "Österreich-Bild am Sonntag" aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich (Buch und Idee:
Martin Suppan, Gestaltung: Katharina Huemer, Kamera: Harald Seymann und Roman Wiehart) bietet einen spannenden und oft überraschenden Vergleich zwischen den auf Leinen oder Papier festgehaltenen Eindrücken des 18., 19. und 20. Jahrhunderts und den filmischen Impressionen unserer Tage.

Gezeigt wird die Wachau im Wechselspiel der Jahreszeiten - vom klaren Wintermorgen, an dem die schneebedeckte Landschaft in Eiseskälte erstarrt, über die Baumblüte im Frühjahr zum Sommer mit leuchtenden Blumengärten und irisierenden Lichtstimmungen bis hin zur Weinlese im Herbst.

Die vielfältigen Stimmungen, die die Fernsehkamera eingefangen hat, werden mit künstlerischen Dokumenten bekannter Künstler überblendet: Rudolf von Alt, Emil Jakob Schindler, Marie Egner und Egon Schiele haben sich ebenso in ihrer Arbeit mit diesem Donau-Landstrich befasst wie die sogenannten "Wachaumaler", die die Wachau in ein Malerparadies verwandelt haben - vor allem Max Suppantschitsch, Johann Nepomuk Geller oder Stefan Simony.

Drei bekannte Persönlichkeiten führen auf sehr unmittelbare Weise durch die Wachau und dieses "Österreich-Bild": Sehr philosophisch Carl Aigner, Direktor des Nö Landesmuseums, bodenständig der in Spitz aufgewachsene Propst Maximilian Fürnsinn aus dem Stift Herzogenburg. Und voll genießerischer Lebenslust schließlich der Direktor des Kunsthistorischen Museums in Wien, Wilfried Seipel.

Und immer wieder sind es Bilder, die für die außergewöhnliche Landschaft sprechen: Ein Sturzflug von der Ruine Dürnstein auf den blauen Stiftsturm, der Anflug auf Stift Göttweig, das Kreisen über der Ruine Aggstein und über Stift Melk sowie das Gleiten über Weinhänge und den silbrigen Donaustrom. Die außergewöhnlichen Perspektiven nehmen den Zuseher ebenso gefangen wie die einfache Großaufnahme eines rotbackigen Apfels im Regen, das krachende Eis am Donauufer, die leuchtenden Blüten eines Bauerngarten, oder die grünlich schimmernde Traube in der Hand des Winzers.

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ORF Landesstudio Niederösterreich
Mag. Michael Koch
Tel.: 02742/22 10 - 23754

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