Stenzel: Nach Störfall im AKW-Temelin muss man Konsequenzen ziehen

Entscheidung im Interesse Österreichs und Tschechiens treffen

Wien, 7. Juni 2004 (ÖVP-PK) In einer ersten Stellungnahme zum neuerlichen Störfall im AKW-Temelin sprach sich MEP Ursula Stenzel, ÖVP-Spitzenkandidatin zu den Europa-Wahlen, heute, Montag, dafür aus, die "Konsequenzen zu ziehen". "Jetzt geht es darum, alle notwendigen Informationen gemeinsam auf den Tisch zu legen und dann zu entscheiden, was mit diesem Kraftwerk passieren soll." ****

Wenn das AKW-Temelin nicht zu beherrschen sei, dann gehöre es abgewrackt und geschlossen, so Stenzel. "Dabei muss die Europäische Union die entsprechende Hilfe leisten und dafür werde ich mich einsetzen", sagte die ÖVP-Spitzenkandidatin. Dieses Kraftwerk stelle ein ernstzunehmendes Risiko dar und deshalb müsse man rasch handeln, um zu einer Entscheidung im Interesse Österreichs und Tschechiens zu kommen. "Alle anderen Überlegungen und wirtschaftlichen Perspektiven sind hinten anzustellen", sagte Stenzel abschließend.

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