"Report" am 8. Juni im ORF: Kopf an Kopf bei EU-Wahl

Wien (OTS) - Claudia Reiterer präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 8. Juni 2004, um 21.05 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

Kopf an Kopf

Eine Woche vor der EU-Wahl ist die Stimmung bei ÖVP und SPÖ zum Reißen gespannt. Die ÖVP will nach vier Wahlschlappen endlich wieder Nummer eins bei einem Urnengang werden, SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer braucht zur innerparteilichen Stärkung einen weiteren Wahlerfolg. Dabei ist seine Partei nach der Affäre um Josef Broukal und den massiven Angriffen auf Spitzenkandidat Hannes Swoboda in die Defensive geraten. Eine Wahlkampfanalyse von Michael Klonfar und Eva Maria Kaiser.

Der Kampf ums zweite Mandat

Der EU-Wahlkampf geht in die Endphase. Geht es nach den Meinungsforschern, dann liefern sich ÖVP und SPÖ mehr oder minder ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Dahinter kämpfen die Grünen, die FPÖ und die Liste Hans-Peter Martin aussichtsreich um Mandate. Die Spitzenkandidaten dieser drei Parteien scheinen ihre Mandate sicher zu haben, aber wer schafft es von den "Kleinen" noch ins EU-Parlament? Der "Report" beobachtet den Kampf ums zweite Mandat. Ein Bericht von Alexander Sattmann und Ernst Johann Schwarz.

Benzingipfel: Nie war tanken so teuer

Seit Monaten stöhnen die Autofahrer über die hohen Benzinpreise. Auch die jüngste Ölpreissenkung auf den internationalen Märkten wurde nur teilweise an die Kunden weitergegeben. Selbst zwei Benzinpreisgipfel unter Konsumentenschutzminister Haupt und Wirtschaftsminister Bartenstein haben keine Ergebnisse gebracht. Im Gegenteil: Die Firmen wollen sich nicht mehr an die vorher zugesagte Preisorientierung am europäischen Markt halten. Das Gefeilsche um einige Cent könnte allerdings bald zur wehmütig betrachteten Vergangenheit werden. Dann nämlich, wenn die Lage im Irak und in Saudi-Arabien weiter eskaliert und die internationalen Konzerne Abstriche bei ihren Förderpotenzialen machen müssen. Ein Bericht von Ernst Kernmayer und Martin Pusch.

Das Ende einer Affäre

Viele Jahre galten SPÖ und Grüne als die logischen Politpartner der Zukunft. Das ist Vergangenheit. Immer öfter geraten die Parteien inhaltlich aneinander. Seit den Koalitionsverhandlungen der Grünen mit Wolfgang Schüssels ÖVP und dem schwarz-grünen Koalitionspakt in Oberösterreich hat sich die Lage verschärft. Die SPÖ ist nervös, tut sie sich doch immer schwerer, mit der plötzlich selbstbewusst gewordenen Ökotruppe richtig umzugehen. Eine Analyse von Klaus Dutzler.

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