Finale des AUVA-Sicherheitspreises für Lehrlinge am Bau

Berufsschüler aus Wien und Pöchlarn voran - Wiener Maurer erstmals mit höchstmöglicher Punkteanzahl

Wien (OTS) - Über soviel Wissen und Sicherheitsbewusstsein staunte selbst die Fachjury: Beim Finale zum vierten AUVA-Sicherheitswettbewerb für den Zimmerer- und Maurer-Nachwuchs am Bau konnte ein Lehrling von der Landesberufsschule Wien-Donaustadt erstmals die höchste Punkteanzahl (125) erreichen. Mit Stefan Pieler von Mörtinger & Co freuten sich seine Betreuer Bundesoberlehrer Karl Brausteiner (LBS Wien-Donaustadt) und Ing. Klaus Kollmer vom Unfallverhütungsdienst der AUVA-Landesstelle Wien. Am Freitag, dem 4. Juni 2004, maßen die Besten des dritten Jahrgangs der österreichischen Baugewerbeschulen in Schladming ihr sicherheitstechnisches Wissen in Theorie und Praxis. Die Platzierten trennte oft nur ein Punkt, zwei Mal entschied die Jury über den Sprung aufs Podest. Als Beobachter beim "Großen Sicherheitspreis für Lehrlinge am Bau" der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) waren die slowakischen Landessieger und ihre Betreuer dabei.

Der Finaltag begann nach der Anreise um 14:30 Uhr mit der Theorie:
40 Fragen aus dem Lehrlingsolympiade-Katalog waren schriftlich zu beantworten. Im Bewerb 2 ging es ab ca. 15 Uhr 15 um das Anlegen eines Auffanggurtes. Bewertet wurden Korrektheit und Geschwindigkeit. Zum Abschluss galt es sicherheitstechnische Probleme auf Baustellen mit Hilfe des "Baukoffers" der AUVA-Aktion "!GIB ACHT" zu lösen.

Am besten schnitten bei den Zimmerern Klaus Moser, Strauss Holzbau/LBS Spital/Drau, Mathias Langerreiter, Pabst Holzbau GesmbH/LBS Pöchlarn (Betreuer Fachlehrer Ing. Karl Brandstetter), Richard Presslauer, Holzbau Pichler/LBS Spital/Drau, sowie Klaus Wais, Wanzmann Holzbau/LBS Pöchlarn ab. Über die Plätze 2 bis 4 entschied ein Stechen im Sicherheitsgeschirr-Anlegen, bei dem Sicherheit vor Schnelligkeit gewertet wurde.

Wie schon 2003 ging der Sieg bei den Maurern an einen Schüler der Donaustädter Baugewerbeschule. Stefan Pieler, Mörtinger & Co, erreichte erstmals das Maximum von 125 Punkten. Auf den Plätzen folgten: Marcel Fetz, Der Bau-Rützler/LBS Dornbirn 1, Sebastian Häusler, Häusler Bau GesmbH/LBS Dornbirn 1, Stefan Loibl, Glaser GesmbH/ LBS Langenlois. Nach Punktegleichstand entschied die Jury über Platz 3 und 4. Die Fachjury bestand aus Vertretern der Wirtschaftskammer, der Gewerkschaft Bau-Holz und Bausicherheitsexperten der AUVA.

Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz ist für 15- bis 20-jährige mehr als doppelt so hoch als für Arbeitnehmer zwischen 25 und 60 Jahren und die Baubranche mit 23.000 Arbeitsunfällen pro Jahr am meisten gefährdet. Der Vergleichsbewerb "Arbeitssicherheit am Bau" zwischen Lehrlingen des 3. Jahrgangs aus ganz Österreich soll einen Grundstein für sicheres Arbeiten als Maurer und Zimmerer legen. Er wurde von den Unfallverhütungsdiensten der AUVA zum vierten Mal durchgeführt. Die AUVA stellt unter anderem Lehrmaterial, Fragen-/ Antwortkataloge zur Verfügung, Bau-Sicherheitsexperten halfen bei der Vorbereitung in den Berufsschulen und bei Vorprüfungen. Die besten Baufachschüler und ihre Betreuer erhalten Reisegutscheine, Urkunden und Pokale.

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