Verwaltung auf dem Weg zu einer bürgerInnenfreundlichen Sprache

Wien (OTS) - Die Präsentation des "Leitfadens für kundInnenfreundliche" Sprache am Dienstag (8.6.), im Wiener Rathaus vor KommunalpolitikerInnen, AbteilungsleiterInnen diverser Dienststellen, wie auch KollegInnen ist ein weiterer Schritt des Magistrates der Stadt Wien auf dem Weg zu einem Dienstleistungskonzern.

Gemeinsam mit vielen WienerInnen und Wienern haben rund 100 MitarbeiterInnen des Magistrats im Rahmen des Projektes "Wien spricht anders" ein Jahr lang versucht, die Sprache der Stadt bürgerInnenfreundlicher, und somit verständlicher zu gestalten. In sechs Arbeitsgruppen wurden Briefe, Formulare, Bescheide, E-Mails, Telefongespräche und persönliche Gespräche durchgeschaut, analysiert und von amtsdeutschen Begriffen (wie "hieramts", "unter Bedachtnahme"), nicht mehr zeitgemäßen Redewendungen (wie "Sehr geehrte gnädige Frau!") und Fremdwörtern (wie "akquirieren") befreit. Ziel des gesamten Projektes ist es, magistratweit weg von dem klassischen "Amtsdeutsch" hin zu einer freundlichen, klaren und kompetenten Sprache der Verwaltung zu gelangen.

Der 51 Seiten umfassende Leitfaden für kundInnenfreundliche Sprache bietet den MitarbeiterInnen der Stadt ab sofort Unterstützung beim Umgang mit Sprache im Arbeitsalltag und ist in gedruckter Form (in einer Auflage von 25.000 Stück) als CD-Rom und über das Intranet für die Bediensteten verfügbar.
(Schluss) hch

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