Strache: An einem Rücktritt von Josef Broukal führt kein Weg vorbei!

Häupl kann sich mit einem Vogel-Strauß-Verhalten nicht so einfach aus der Affaire ziehen

Wien, 2004-06-07 (fpd) - An einem Rücktritt von Broukal führe kein Weg vorbei. Mit einer lauwarmen Entschuldigung sei es nicht getan. Die SPÖ wäre gut beraten, nicht länger zu mauern, weil sie sich sonst den Vorwurf gefallen lassen müsse, eine Brandstifterpartei zu sein, die in ihren Äußerungen zudem jeglichen Konsens und Anstand in der politischen Auseinandersetzung verlassen habe, so heute der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache. ****

Die umstrittene Äußerung zeige das wahre Gesicht Broukals, das immer wieder auch in seiner Funktion als Polit-Kommentator beim ORF zu sehen war. Irgendwann gibt es einen Punkt, wo es mit einer lapidaren Entschuldigung nicht mehr getan ist. Broukal wisse ganz genau, daß er mit seinen Äußerungen jegliche Toleranzgrenzen weit überschritten und nun auch die Konsequenzen zu ziehen habe. Mit jedem Tag mehr, wo die SPÖ und Broukal mauern, werde es nur noch schlimmer, so Strache.

Bürgermeister Häupl könne sich durch ein Vogel-Strauß-Verhalten nicht so einfach aus der Affaire ziehen, noch dazu, wo Häupl Broukal stets politisch protegiert habe. Der Wiener Bürgermeister, der so gerne in seinen Pressekonferenzen über bundespolitische Entwicklungen mit markigen Sprüchen auffalle, wäre bestens beraten, sich in einem derart krassen Fall nicht länger zu verschweigen, forderte Strache. (Schluß) HV nnnn

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