VP-Gerstl: Jedem Wiener Haushalt seinen Parkplatz

Von der Pflicht zu Zahlen zum Recht auf einen PKW Stellplatz

Wien (VP-Klub) "Die Unzufriedenheit der Wiener Bevölkerung mit dem vor nunmehr zehn Jahren eingeführten Parkpickerl kommt nicht von ungefähr. Wenn für das Recht zu Parken bezahlt werden muss, so wäre es auch Pflicht seitens der Wiener Stadtverwaltung ausreichend Parkplätze zur Verfügung zu stellen", kritisierte ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl heute in einer Pressekonferenz zum Thema Parkraumbewirtschaftung.

Anzustreben sei, so Gerstl, dass für jeden der 800.000 Wiener Haushalte ein Parkplatz zur Verfügung steht. Gerstl fordert ein flexibles System von Angebot und Nachfrage, wo die Stadt Wien die Pflicht habe, entweder auf öffentlichen Grund, in einer Volks- oder Sammelgarage oder im Wohnbau, also auch auf privatem Grund, diese Anzahl von Stellflächen zur Verfügung zu stellen.

In diesem Zusammenhang fordert der ÖVP Wien Verkehrssprecher auch die Anhebung der Stellplatzverpflichtung von 1 auf 1,5 Stellplätzen pro neu errichteter Wohneinheit, den raschen Bau von zumindest zwei Volksgaragen mit je 300 Abstellplätzen pro Bezirk, sowie die umgehende Realisierung der Nachtparkaktion. Ebenso schlägt Gerstl eine Änderung der StVO vor, um Kleinst-PKWs auch das Quer-Parken zu erlauben.

Finanzierbar sein müssten diese Forderungen, so Gerstl, durch eine Erhöhung der Strafgebühren wegen Falschparkens, die ausschließliche Verwendung der Gelder aus der Parkometerabgabe für den Garagenbau und eine Privatisierung der Parkraumüberwachung.
"Nicht vergessen soll die Wiener SP-Stadtverwaltung auf die Kooperation mit dem Umland, um ausreichend Park & Ride Anlagen an den Stadteinfahrten zu schaffen. Allein durch solche Anlagen kann gut ein Drittel des Pendlerverkehrs nach Wien abgefangen werden", so Gerstl.

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