Amon: Autofahrer nicht noch zusätzlich belasten

Klare Absage an Voggenhuber-Vorschlag zur Einführung der PKW- Maut

Wien, 7. Juni 2004 (ÖVP-PK) Eine klare Absage erteilte heute, Montag, der Generalsekretär des ÖAAB, Abg.z.NR Werner Amon, der Forderung vom Spitzenkandidaten der Grünen zur Wahl zum Europaparlament, Johannes Voggenhuber, wonach es eine kilometerabhängige Maut für PKW geben solle. "Eine zusätzliche Belastung der Autofahrer dieser Art kommt für uns sicher nicht infrage", stellte Amon klar. ****

Zahlreiche Pendler seien täglich auf das Auto angewiesen, um von ihrem Wohnort zum Arbeitsplatz und wieder retour zu gelangen. "Durch Voggenhubers Vorschlag würden somit maßgeblich Pendler von der PKW-Maut belastet werden", erklärte Amon weiter. Es sei nicht denkbar, nach der Vignette und den gestiegenen KfZ-Erhaltungskosten, nun auch noch von jedem Autofahrer Kilometergeld zu verlangen. Das Argument, damit die Schadstoffbelastung zu reduzieren, ließ der ÖAAB-Generalsekretär nicht gelten. "Das ist eine Placebo-Umweltpolitik, die niemandem hilft", so Amon.

Im Rahmen der Steuerreform sei es durch die Anhebung der kleinen sowie der großen Pendlerpauschale gelungen, die Pendler zu entlasten. Scheinbar wollen die Grünen die Pendler nun belasten. "Mit der Steuerreform gelang uns ein erster, aber wichtiger Schritt", so Amon. Man müsse sich aber auch schrittweise Gedanken über eine Anhebung des Kilometergeldes machen. "Die Wirtschaft verlangt von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern höchstmögliche Flexibilität. Unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind bereit, diese Flexibilität zu erbringen, allerdings muss sie auch leistbar sein. Daher kommt für uns eine Einführung der PKW-Maut, wie sie von den Grünen ständig gefordert wird, nicht infrage", schloss Amon.

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