VHS Stöbergasse: SP verhindert Kooptierung der Wiedner Bezirksvorsteherin

Nichts als Ausreden und geschäftsordnungswidriges Verhalten

Im Dezember 2003 stellte das Vorstandsmitglied der VHS Stöbergasse, der Meidlinger ÖVP Bezirksparteiobmann LAbg.a.D. Mag. Franz Karl den Antrag, die Bezirks-Vorsteherin der Wieden, Susanne Reichard, in den Vorstand zu kooptieren (ohne Stimmrecht!). Dies deshalb, da seit längerer Zeit eine Außenstelle der VHS auf der Wieden eingerichtet ist. Die SP-Fraktion des Vorstandes und der Vorsitzende Hannes Seitner argumentierten damals, der Antrag sei "überfallsartig" eingebracht worden und eine solche Vorgangsweise sei nicht üblich. Daraufhin stellte Karl seinen Antrag auf die nächste Sitzung, sechs Monate später, zurück.
In der nun vergangenen Donnerstag abgehaltenen Vorstandssitzung wurde dieser Antrag eingebracht, darüber aber geschäftsordnungswidrig nicht abgestimmt. Statt dessen wurde von Seitner ein Antrag gestellt, es mögen Gespräche mit dem Ziel aufgenommen werden, die Bezirksvorsteherin der Wieden bei der nächsten Hauptversammlung als Vollmitglied aufzunehmen.
Karl bezeichnete diese Vorgangsweise als unverständlich, da eine Kooptierung die Mehrheitsverhältnisse im Vorstand nicht verändert hätte und eine rasche Aufnahme in den VHS-Vorstand angesichts der Außenstelle Wieden wohl sinnvoll wäre.

Lobend äußerte sich Karl über die Arbeit der Direktorin Schaefer-Wiery und ihres Wirtschaftsassistenten Walter Schwaiger, insbesondere über die Aktivitäten auf dem Gebiet der Gehörlosen-Bildung. Frau Bezirksvorsteher Reichard hat übrigens gerade einen solchen Kurs zur Erlernung der Gebärdensprache erfolgreich absolviert. Umso sonderbarer erscheint auch unter diesem Gesichtspunkt die ablehnende Haltung der SP-Fraktion.
"Eine Ablehnung meines Antrages hätte ich als Demokrat natürlich akzeptiert, diese Geschäftsordnungstrickserei wird aber ein Nachspiel haben", kündigte Karl weitere Schritte gegen den Vorsitzenden Seitner an.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001