Haunschmid: Investitionen in den Tourismus unterstützen - nicht behindern!

Kreditsperre ist falsches Signal an die Tourismuswirtschaft

Wien, 2004-06-07 (fpd) - "Mit der EU-Erweiterung wurde die heimische Tourismuswirtschaft einem verstärkten Wettbewerb ausgesetzt. Dadurch sind mehr Anstrengungen zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur und mehr Investitionen in die Tourismusbetriebe notwendig. Die vom oberösterreichischen Landeshauptmann Pühringer verfügte 15-prozentige Kreditsperre ist das falsche Signal an die Tourismuswirtschaft und deshalb für diesen Bereich aufzuheben", verlangte heute die freiheitliche Tourismussprecherin EU-Kandidatin Ulrike Haunschmid. ****

Investitionen in die Tourismusbetriebe seien dringend notwendig, die Unternehmen müßten ausbauen und bräucthen dazu nicht nur Kredite, sondern auch Hilfen der öffentlichen Hand. Die Kreditsperre treffe Oberösterreichs Tourismuswirtschaft hart. Haunschmid verwies darauf, daß mit den neuen EU-Ländern Konkurrenten zur heimischen Tourismuswirtschaft aufträten, die geringere Steuern und Abgaben zu entrichten hätten, aber auch deutlich geringere Arbeitskosten aufwiesen. "Während heimische Arbeitgeber rund 23,60 Euro je geleistete Stunde zahlen müssen, betragen die Kosten für tschechische Unternehmer 3,90 Euro, in der Slowakei 3,06 Euro und in Polen 4,48 Euro."

"In der Vergangenheit hat die heimische Tourismuswirtschaft aufgrund der früheren Steuergesetzgebung nur wenig Eigenkapital bilden können. Die Investitionen sind aber notwendig, um mit einem gehobenen Standard den Gästen ein qualitativ hochstehendes Angebot geben zu können. Deshalb soll die Kreditsperre für Tourismusinvestitionen aufgehoben werden", verlangte Haunschmid. (Schluß)

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