ARBÖ: Fronleichnam - Reiselawine rollt Richtung Süden!

Feiertag und Fenstertag sorgen für Staus auf Österreichs Hauptverbindungen und langen Wartezeiten an den Grenzen

Durch den Feiertag am 10. Juni, welcher auch in der Schweiz, sowie teilweise in Deutschland und Polen begangen wird, rechnen die ARBÖ-Verkehrsexperten mit Behinderungen und Staus in ganz Österreich. "Ein verlängertes Wochenende lädt stets zu Kurzurlauben ein, auch Feiertage allein werden rege für Ausflüge genützt", weiß Gerald Schneider vom ARBÖ-Informationsdienst. Schon am Mittwoch Abend sollte an den Stadtausfahrten mit hohem Verkehrsaufkommen gerechnet werden. Mautstellen und Tunnelportale können sich rasch zum Nadelöhr entwickeln. Zudem finden in zahlreichen Gemeinden kirchliche Prozessionen statt.

Kurzurlauber in Richtung Süden unterwegs=

Kurzurlauber, die das verlängerte Wochenende für eine Fahrt in den Süden nützen, sollten eine Portion Geduld mitbringen. Auf der A2, Südautobahn und der A9, Phyrnautobahn, muss man in Fahrtrichtung Süden immer wieder mit Behinderungen rechnen. Besonderes Augenmerk sollte man dieses verlängere Wochenende auf die A10, Tauernautobahn legen. Richtung Villach kann der Tauerntunnel, zwischen Zederhaus und Flachauwinkl, zum Nadelöhr für zahlreiche Autofahrer werden. Im weiteren Verlauf, ist auf der A10, zwischen St. Michael und Rennweg, der Katschbergtunnel ein potenzieller Staupunkt. Die ARBÖ-Verkehrsexperten raten über die B99, Katschberg Bundesstraße auszuweichen.

Bitte warten heißt es auch auf der A13, Brennerautobahn. Viele Kurzurlauber werden, am Weg nach Italien, vor der Mautstelle Schönberg eine länger Pause einlegen müssen. In Südtirol heißt es dann auf vor der Mautstelle Sterzing Ruhe zu bewahren. Richtung Bozen erwartet der ARBÖ-Informationsdienst verstärktes Verkehrsaufkommen. Auch das "große deutsche Eck", beispielsweise auf der Verbindung Salzburg-München, wird zum Stau-Magneten werden. In Westösterreich wird die A14, Rheintalautobahn, in Bregenz, Höhe Pfändertunnel, sowie in Feldkirch, Höhe Ambergtunnel, zur Geduldsprobe für viele Fahrzeuglenker. Stauungen sind auch auf der B179, Fernpass Bundesstraße, vor dem Grenztunnel Vils/Füssen zu erwarten. "Entlang des gesamten Fernpasses ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen", warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Woitsch.

Lange Wartezeiten an den Grenzen=

Nachdem Fronleichnam kein Feiertag in zahlreichen unserer Nachbarstaaten ist, muss man auch an den Grenzübergängen mit langen Wartezeiten rechen. Einkaufen steht bei zahlreichen "Ausflüglern" an der Tagesordnung. Mehr Zeit sollte man vor allem an den Grenzübergängen nach Ungarn einplanen. In Nickelsdorf (H), Heiligenkreuz (H) und Klingenbach (H) werden zahlreiche Autofahrer auf eine harte Probe gestellt werden. Weitere Wartezeiten bei der Ausreise aus Österreich werden vom ARBÖ-Informationsdienst an den Grenzübergängen in die Tschechische Republik erwartet. So sollte man auch bei Kleinhaugsdorf (CZ) und Drasenhofen (CZ), mehr Zeit einkalkulieren. Unvermeidlich werden auch Grenzstauungen auf Routen, Richtung Slowenien sein. Vor den Grenzstellen Spielfeld (SLO), Loiblpass (SLO) und am Karawankentunnel (SLO) werden sich laut ARBÖ-Informationsdienst ebenfalls lange Schlangen bilden.

ARBÖ-Tipps für den Stau - Ablenkung statt Aggression=

Wer unvermeidbar in einen Stau gerät, sollte die folgenden ARBÖ-Tipps beachten, um zusätzlichen Stress zu vermeiden: Langsam an die Kolonne annähern und den Motor ausschalten. Das schont den Motor und die Umwelt. Für Einsatzfahrzeuge eine "Rettungsgasse" zwischen mittlerer und linker Fahrspur frei halten. Ruhe bewahren, Aufregung und Nervosität schaden nur den eigenen Nerven, verringern jedoch nicht die Wartezeit. Musik hören, oder unterhaltsame Landschafts-Suchspiele mit Kindern lenken wirkungsvoll ab. Auch Karten- oder Brettspiele lassen sich für kleinere Fahrgäste in Ablagefächern unterbringen. Ein Muss sind auch Getränke in der Fahrerkabine. Antialkoholische Getränke steigern die Aufmerksamkeit. Jeder Stau ist einmal zu Ende, auch wenn man dabei etwas Zeit einbüßt, man sollte niemals versuchen, diese mit Raserei aufzuholen.

Der ARBÖ-Informationsdienst informiert stets top-aktuell über Staus und Ausweichmöglichkeiten - per Telefon österreichweit unter 050 123, im ORF-Teletext auf Seite 431 sowie im Internet auf der Seite www.verkehrsline.at

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ-Informationsdienst
Tel.: (++43-1) 89121-7
mailto: id@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0001