Swoboda: Zeigen wir der Bundesregierung die rote Karte

Wir brauchen ein soziales Europa, in dem das Thema Beschäftigung im Vordergrund steht

Wien (SK) "Ich bedauere, dass in den Wahlkampf Töne hineingekommen sind - Stichwort Landesverräter -, die mit der Zukunft Europas nichts zu tun haben", betonte der SPÖ-Spitzenkandidat für die Europawahlen, Hannes Swoboda, zu Beginn der ORF-Wahlkonfrontation am Sonntag Abend und sprach sich damit gegen Beschimpfungen und Verunglimpfungen im Wahlkampf und für mehr Respekt aus. Swoboda forderte seine Gesprächspartner dazu auf, nicht über die Vergangenheit und über die Verunglimpfungen im Wahlkampf zu reden, sondern "mit mir gemeinsam über die Zukunft Europas zu diskutieren". Eine Zukunft, in der, so Swoboda "vor allem das soziale Europa und die Beschäftigungspolitik in den Vordergrund gestellt werden müssen". ****

"Wie viele Menschen in Europa habe auch ich von einem anderen Europa geträumt", kritisierte Swoboda den neoliberalen Kurs, der in der EU derzeit vorherrscht. "Die österreichische Bundesregierung treibt diesen Kurs in Europa voran. Deswegen bin ich auch dagegen, den Bürgerinnen und Bürgern einzureden, dass man zwischen europäischer und nationaler Politik trennen kann", unterstrich Swoboda. Daher sei es auch richtig, die Bürgerinnen und Bürger in Österreich dazu aufzurufen, der österreichischen Regierung bei den Europawahlen die rote Karte zu zeigen. "Wir wollen der Bundesregierung am 13. Juni einen Denkzettel für ihre falsche Politik in Österreich und in Europa verpassen." (Schluss)lm

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001