Fuhrmann: An Broukals Rücktritt führt kein Weg vorbei!

Von einem "Ausrutscher" zu sprechen, sei eine bewusste Verniedlichung der Tatsachen

Wien, 5. Juni 2004 (ÖVP-PK) Am Rücktritt Broukals führe aus Sicht der "politischen Hygiene" kein Weg vorbei, sagte heute, Samstag, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, Bundesobfrau der Jungen ÖVP und Mitglied des Wissenschaftsausschusses, zu den gestrigen "Entgleisungen" des SPÖ-Wissenschaftssprechers und stv. Klubobmanns. Von einem hochrangigen Politiker wie Josef Broukal dürfte man eigentlich schon erwarten, dass er "mit Respekt und Demut" an seine Aufgaben herangehe, und nicht sein "privates Gedankengut" in seine parlamentarischen Reden einstreut, so Fuhrmann. ****

Die angebliche Entschuldigung lasse Sie, Fuhrmann, nicht
gelten, "da sich Broukal nicht einmal an die in der Präsidiale getroffene Vereinbarung gehalten und die Aussage zurückgenommen hat". Er habe sich nur dafür entschuldigt, diese Aussage "hier" getroffen zu haben. Von einem "Ausrutscher" zu sprechen, sei eine bewusste Verniedlichung der Tatsachen: "Der Medienprofi Broukal hat genau gewusst, was er sagt, als er die Regierungsparteien auf eine Stufe mit dem Nationalsozialismus gestellt hat und die SPÖ-Abgeordneten haben tosend applaudiert."

Wenn sich die Sozialdemokratie der Tragweite von Broukals Äußerungen tatsächlich bewusst sei, "muss die Klubführung die einzig richtige Konsequenz ziehen und Broukal zum Rücktritt auffordern", so Fuhrmann abschließend.

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