Strache: Teilnehmer des Totengedenken am 8. Mai werden Klage gegen Broukal erheben!

Beschimpfung als "Nazibande" wird nicht hingenommen werden!

Wien, 05-06-2004 (fpd) - Während seiner gestrigen Wortmeldung im österreichischen Nationalrat hat NR Josef Broukal die Teilnehmer der Totengedenkveranstaltung am 5. (sic!) Mai als "Nazibande" beschimpft und verunglimpft. Seine darauf folgende Pseudoenschuldigung werde jedoch nicht ausreichen um rechtliche Schritte abzuwenden, so heute der Wiener Landesparteiobmann der FPÖ, LAbg. GR Heinz-Christian Strache.

Broukal hat sich als Nationalratsabgeordneter disqualifiziert und ist für uns Freiheitliche nicht mehr akzeptabel - sein Rücktritt ist daher unumgänglich. Weiters werden, so Strache, Strafanzeigen gegen die von Broukal vorgebrachten beleidigenden und verleumderischen Aussagen vorbereitet und nächste Woche an die Staatsanwaltschaft übergeben.

Die Teilnehmer der von den österreichischen Sicherheitsbehörden ordnungsgemäß genehmigten Totengedenkveranstaltung am 8. Mai zum Gedenken an die gefallen Soldaten der beiden Weltkriege, an die jüdischen Opfer, an die Bombenopfer aller Nationen, an die Heimatvertriebenen etc. werden die Gelegenheit erhalten, diesen unhaltbaren Akt der Beleidigung vor Gericht zu bringen.

Die primitive Haßtriade und Beschimpfung von Broukal darf und wird nicht ungestraft bleiben. Daher kann auch nur hier das Motto gegen Intoleranz und Kriminalisierung lauten: Wehret der Vernaderung, wehret der Verleumdung und wehret den Anfängen, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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