Kärntner Gesundheitsreferent bleibt bei "Roter Karte für Alkopops"

SPÖ-Appell an die Kärntner Wirte die Maßnahmen zum Schutz der Jugend zu unterstützen und schon vor Wirksamkeit des neuen Gesetzes zu vollziehen

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Gesundheitsreferent des Landes Kärnten, LHStv. Peter Ambrozy, betonte am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, dass die SPÖ in Sachen Alkopops und Jugendschutz ihren Weg mit aller Konsequenz fortsetzen werde. "Sogar im dieser Tage veröffentlichten WHO-Vergleich der Lebensumstände von Jugendlichen in 35 Ländern schneidet Österreich gerade bei der Alkoholproblematik denkbar schlecht ab, das ist für mich ein klares Alarmsignal und wir werden in dieser Frage weiter mit aller Konsequenz und gegebenenfalls mit der nötigen Härte vorgehen", sagte Ambrozy.

Der Gesundheitsreferent betonte, dass Gespräche mit zahlreichen Wirten auch ergeben hätten, dass "ein großer Teil der Kärntner Gastronomen durchaus Verständnis für die Maßnahmen der Kärntner Landesregierung hat und diese auch zum Wohle unserer Kärntner Jugend klar befürwortet".

Für viele Jugendliche sei Rauchen und Trinken bereits Alltag: 34,5 Prozent der 15-Jährigen würden mindestens einmal wöchentlich Alkohol konsumieren, 22,1 Prozent würden täglich rauchen, zitiert Ambrozy die WHO-Studie. "Wer diese Fakten ignoriert und nicht handelt, setzt die Zukunft unserer jungen Kärntnerinnen und Kärntner aufs Spiel und das werden wir Sozialdemokraten keinesfalls zulassen, sondern in Kärnten, wie es im gemeinsamen Regierungsprogramm von SPÖ und FPÖ festgeschrieben ist, mit gutem Beispiel vorangehen", so der Kärntner Gesundheitsreferent.

Die jüngsten Aussagen des Sprechers der Kärntner Gastronomen, Werner Lippitz wies Ambrozy als "unverständlich" zurück. "Ich weiß, dass viele Kärntner Gastronomiebetriebe unseren Kurs in der Alkopop-Frage voll inhaltlich mittragen und ich lade die Wirtinnen und Wirte auch ein, die Maßnahmen schon umzusetzen bevor sie Gesetz werden, immerhin geht es um das wichtigste, was Kärnten zu schützen hat, nämlich unsere Kinder und Jugendlichen", so der SP-Vorsitzende.

Die SPÖ werde auch in Zukunft alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel voll nutzen, um mitzuhelfen vor allem legale Suchtmittel wie Alkohol, Tabak oder Medikamente, als "uncool", "out" und "gefährlich" zu positionieren. Ambrozy bedankte sich auch bei den Medien, die diesen Kampf für unsere Jugend schon jetzt großteils mittragen. "Ich bitte Sie alle, auch wenn es manchmal noch reißerischere Hardnews geben mag, helfen Sie uns weiterhin mit, Alkohol, Nikotin und andere Suchtmittel für Jugendliche als ‚out' und ‚uncool' zu positionieren" schloss der Gesundheitsreferent. (Schluss)

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