Hofmann: Nein zur Sonntagsöffnung

Wien, 2004-06-05 (fpd) - Der freiheitliche Wirtschaftssprecher NAbg. DI Max Hofmann spricht sich vehement gegen die von Ikea geforderte Sonntagsöffnung aus. Die 2003 beschlossene Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten bezeichnet Hofmann als mehr als ausreichend. ******

Eine derartige Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten würde bald auch dem Einkaufen rund um die Uhr Tür und Tor öffnen. "Die Erhaltung der Nacht- und Sonntagsruhe ist ein wesentlicher Eckpfeiler freiheitlicher Politik. Der Familiensonntag darf nicht unter die Räder kommen", so Hofmann.

Der gesellschaftspolitische Aspekt dürfe nicht vergessen werden. Der Sonntag sei für viele Familien der einzige Tag, an dem zumeist beide Elternteile frei, und Zeit für die Familie haben.

Neben bereits jetzt bestehenden Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten der Märkte auf der grünen Wiese und zum Nachteil der Nahversorger wäre eine weitere Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten eine nicht zu akzeptierende Benachteiligung für kleinere Handelsunternehmen. Diese beschäftigen aber in Relation zur Verkaufsfläche und zum Umsatz nicht nur mehr Angestellte, sondern zumeist auch entsprechend qualifizierte und besser bezahlte Arbeitskräfte, betonte der freiheitliche Wirtschaftssprecher.

"Der durch die Sonntagsöffnung in Aussicht gestellte Zugewinn an Arbeitsplätzen würde mehrfach bei kleinen Handelsgeschäften verloren gehen, die die Wettbewerbsverzerrung durch eine weitere Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten nicht verkraften können.", so Hofmann abschließend.

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