Blecha fordert europaweite Wertschöpfungsabgabe

100 Millionen Wähler Europas am 13. Juni älter als 60 Jahre

Wien (SK) "Die Arbeitsmärkte und Sozialsysteme geraten in ganz Europa unter Druck, weil der Faktor Arbeit in den Steuer- und Abgabensystemen immer größeren Belastungen ausgesetzt ist", kritisierte der Präsident der Europäischen Seniorenorganistion (ESO) bei EU-Wahlkundgebungen von Senioren in Niederösterreich und im Burgenland. Blecha "sieht nicht ein, dass Pensionen, Krankenversorgung und Arbeitslosenversorgung ausschließlich von Löhnen und Gehältern finanziert wird, andere Bereiche der steigenden Wertschöpfung aber nichts dazu beitragen." Blechas Forderung daher:
"Die europaweite Einführung der Wertschöpfungsabgabe." ****

In seiner Eigenschaft als ESO-Präsident rief Blecha die 100 Millionen EU-Bürger, die älter als 60 Jahr alt sind, zur Teilnahme an der EU-Wahl auf. Blecha: "Fast alle Entscheidungen die in Brüssel und Straßburg beschlossen werden, betreffen die Lebensbedingungen der älteren Menschen. Und wir wollen kein Europa der Pensionskürzungen, der Privatspitäler, die sich niemand mehr leisten kann. Daher ist die Stimme der Senioren am 13. Juni so wichtig, gegen ein Europa der Ellbogenmentalität und für ein soziales Europa für Jung und Alt zu stimmen." (Schluss) cs/mm

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