Trammer: Familien sind das Fundament Europas-

Migratorische Kompensationspolitik der Linken zerstört den Generationenvertrag

Wien, 2004-06-05 (fpd) - "Europa sieht seit Jahrzehnten einem wachsenden Geburtendefizit ins Auge", erklärte heute die freiheitliche EU-Kandidatin Heike Trammer. Mittlerweile liege der europäische Geburtendurchschnitt lediglich bei 1,3 Kindern pro Frau, 1/3 aller Frauen aus den Industrieländern bekämen gar keine Kinder mehr. ****

Das wachsende Geburtendefizit in Europa sei durch immer höhere Einwanderungen ausgeglichen worden. Diese politische Konzeptlosigkeit- auch migratorische Kompensationspolitik genannt-gipfele in einer nicht vorhandenen Integrationspolitik, so Trammer. Dabei müßten bei einer verantwortungsbewußten Integrationspolitik die Stabilität der Sozialstruktur, die gesellschaftliche Struktur und die kulturellen Grundlage der Gesellschaft bewahrt werden.

"Aber weder in Deutschland unter einer rot-grünen Regierung noch hier im ‚Roten Wien' wird echte Integrationspolitik betrieben", kritisierte Trammer. "Im Gegenteil- durch die hohe Subventionspolitik und alleinige Förderung der kulturellen Traditionen und Werte der Herkunftsländer erreicht man lediglich die Bildung von Gegen- und Parallelgesellschaften."

Ein europäischer Multi-Kulti-Einheitsstaat ohne die nationalen Eigenschaften, die ein Land in seiner Einzigartigkeit ja ausmachten, dürfe nicht das erklärte Ziel eines großen Europas sein. Europa brauche daher ein verschärftes, harmonisiertes Asyl- und Einwanderungsgesetz, denn die Kosten im Sozialversicherungsbereich, die durch eine übertriebene Zuwanderungspolitik entstanden seien, würden nicht länger finanzierbar sein, erklärte Trammer.

"Und Europa braucht eine Familienpolitik, in der die gesellschaftliche Anerkennung der von den Eltern erbrachten Erziehungsleistungen gewährleistet wird", führte Trammer weiter aus. "Eine europaweite Familienpolitik anstelle der migratorischen Kompensationspolitik- das ist die Herausforderung in diesem Jahrhundert."

Familienpolitik sei mehr als die Schaffung von ein paar Kindergartenplätzen, so die freiheitliche EU-Kandidatin. "Hier geht es um den Erhalt unserer Kultur und Gesellschaft und um die Sicherung des Generationenvertrages. Die Familien sind das Fundament Europas -dessen müssen sich die Verantwortlichen in Brüssel bewußt sein." (Schluß)

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