Prettner: Rote Karte für Alkopops - Jugendschutz hat Priorität

Kampf gegen Alkohol, Drogen und andere Suchtmittel muss Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben

Klagenfurt (SP-KTN) - Mit Unverständnis reagierte heute die Sozialsprecherin der SPÖ im Kärntner Landtag, LAbg. Beate Prettner auf die Kritik des Sprechers der Kärntner Gastronomen, Werner Lippitz, strengere Jugendschutzbestimmungen in Kärnten insbesondere Alkopops betreffend. "Der Schutz unserer Jugend muss absolute Priorität gegenüber wirtschaftlichen Interessen haben", untermauerte Prettner die Haltung der Kärntner SPÖ. Alkopops müssten thematisiert, dürften aber gleichzeitig nicht bagatellisiert werden, so Prettner.

Der Prävention werde im Regierungsprogramm und im Aktionsplan ein "herausragender Stellenwert" eingeräumt, bestätigte die SPÖ-Sozialsprecherin. Neben der Bewusstseinsbildung gegen illegale Drogen gehe es vor allem darum, legale Suchtmittel wie Alkohol, Tabak oder Medikamente, von denen eine überwältigende Mehrheit der suchtkranken Menschen abhängig sei, als "uncool", "out" und "gefährlich" zu positionieren.

Die in der Kärntner Landesregierung einstimmig beschlossenen Maßnahmen seien ein wichtiger Schritt in die richte Richtung, so Prettner. "Nur wenn es nicht mehr lässig ist Alkopops zu trinken und diese Bewusstseinsbildung mit den entsprechenden Verschärfungen im Jugendschutzgesetz und im Gewerberecht kombiniert wird, haben wir langfristig eine Chance die Situation zu ändern", schloss Prettner. (Schluss)

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