Schaunig Alkopops-Verbot für Jugendliche unter 18 wichtig

Maßnahmen in Kärnten keine Bevormundung, sondern wichtiger Schutz für unsere Jugend und Unterstützung für jene Unternehmen, die Jugendschutz ernst nehmen

Klagenfurt (SP-KTN) - "Viele Wirtinnen und Wirte sowie auch viele Eltern, die Jugendschutz ernst nehmen stehen hinter den neuen politischen Maßnahmen gegen die Alkopops", wies Jugendlandesrätin Gaby Schaunig, jene Kritik die der Sprecher der Kärntner Gastronomen, Werner Lippitz, am Freitag in einer Pressekonferenz in Klagenfurt geübt hatte, entschieden zurück. "Wenn man Schnaps in eine Limo schüttet ist und bleibt es dennoch Schnaps, der Versuch Alkopops schön zu reden gehe daher eindeutig ins Leere", erklärte Schaunig. Jüngste Statistiken würden deutlich die Gefährdung der Jugendlichen durch Alkohol und insbesondere durch Alkopops aufzeigen. "Der Versuch Lippitzs die wichtigen gesetzlichen Maßnahmen zum Schutz der Kärntner Jugend durch den Vergleich mit einem Verbot hochprozentiger Parfums ins Lächerliche zu ziehen ist für mich ebenso enttäuschend, wie er von Unkenntnis der Sachlage zeugt", formulierte Schaunig scharf und ergänzte: "Es geht um unsere Jugend und nicht darum Profit zu machen, das sollte auch Herr Lippitz zur Kenntnis nehmen".
Schaunig betonte auch, dass viele Gastronomen das Jugendschutz vorbildlich einhalten, es aber wie überall auch schwarze Schafe gäbe. "Ziel unserer Maßnahmen und auch der entsprechenden Kontrollen ist es jenen, die das Jugendschutzgesetz einhalten den Rücken zu stärken und jene, die es nicht einhalten zum Umdenken zu bewegen, dass da entsprechende Strafen nötig sind, steht außer Zweifel", so Schaunig abschließend. (Schluss)

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