Der Fotograf von Kate Moss und Co. in "tipp - Die Kulturwoche" im ORF

Wien (OTS) - Er hatte Supermodels wie Kate Moss, Claudia Schiffer oder Stephanie Seymour völlig ungeschminkt vor der Linse: Juergen Teller. Der Star der zeitgenössischen Fotokunst hinterfragt mit seiner Kamera den Schönheitskult unserer Gesellschaft. Mit seinen Fotos zwischen Kunst-, Medien- und Glamourwelt holt er die Modegöttinnen vom Podest und verleiht den sonst so makellosen Geschöpfen menschliche Züge. Berühmt wurde Teller mit der Arbeit "Versace-Heart" 1996: Der unbekleidete Körper von Kirsten McMenamy mit einem aufgemalten Herzen spiegelt die Strapazen und Blessuren einer Modepräsentation wider. "tipp - Die Kulturwoche", der am Sonntag, dem 6. Juni 2004, um 10.30 Uhr in ORF 2 zu sehen ist, widmet sich seiner Ausstellung "Ich bin vierzig", die in der Kunsthalle Wien zu sehen ist und bekannte Foto- und Videoarbeiten sowie bis jetzt unveröffentlichte Selbstporträts des deutschen Künstlers zeigt.

Außer Kontrolle: "Der Klang der Zeit" - Der neue Roman des amerikanischen Starautors Richards Powers ist auf Deutsch erschienen

Ein weiterer Beitrag widmet sich unter dem Titel "Außer Kontrolle" dem neuen Roman des amerikanischen Starautors Richards Powers, der unter dem Titel "Der Klang der Zeit" nun auch auf Deutsch erschienen ist. Powers spricht seine epochalen Bücher - beinahe druckreif - in den Computer: Der US-Autor zählt neben Jeffrey Eugenides, Jonathan Franzen und David Foster zu den "Fab Four" der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Lange konnte sich der hoch begabte Autor nicht entscheiden, ob er Physiker, Programmierer oder Musiker werden sollte. Mit dem Schreiben hat er dieses Dilemma gelöst - denn damit kann er in alle diese Rollen schlüpfen. Musik und Physik nehmen in Powers neuen Roman "Der Klang der Zeit" eine zentrale Rolle ein -verliebt sich doch ein aus Deutschland geflüchteter jüdischer Physiker ausgerechnet beim legendären Open-Air-Konzert der Sängerin Marian Anderson in seine zukünftige farbige Frau: eine Geschichte über eine Familie mit zwei Hautfarben vor dem Hintergrund der amerikanischen Rassenunruhen im vergangenen Jahrhundert.

Geschüttelt, nicht gerührt: Musikalische 007-Ceremony in der Broadway-Piano-Bar in Wien

"Geschüttelt, nicht gerührt" - wer kennt ihn nicht, diesen Satz aus dem Munde des berühmtesten Agenten der Filmgeschichte? "tipp - Die Kulturwoche" zeigt Ausschnitte der musikalischen James-Bond-Ceremony in der Broadway-Piano-Bar in Wien. Drei Priester der "Bondomania" zelebrieren dabei die Anbetung des Womanizers, der stets im Auftrag Ihrer Majestät unterwegs ist. Anhand der 20 Titelsongs wird dem Helden und Retter der Welt gehuldigt. Regisseurin Meret Barz und Béla Koreny lassen in der legendären Broadway-Bar den Geist der Kultfilme in der Produktion "Forever Bond" wieder auferstehen. "tipp - Die Kulturwoche" bringt einen ersten Vorgeschmack.

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