Wiener Grüne: Häupl reagiert im Todesfall Lainz "Zu spät, aber doch"

Sigrid Pilz: "Neue Köpfe allein reichen aber nicht"

Wien (Grüne) "Zu spät aber doch" habe Bürgermeister Michael Häupl die Konsequenzen aus dem tragischen Todesfall des eingesperrten Patienten im Geriatriezentrum am Wienerwald (GZW) gezogen, kommentiert die grüne Gesundheitssprecherin Sigrid Pilz die heutige Ankündigung von Bürgermeister Michael Häupl die Chefposten im Krankenanstaltenverbund (KAV) endlich neu auszuschreiben.

Pilz: "Frau Pittermann ist offenbar nicht mehr handlungsfähig. Der Bürgermeister hat das Gesundheitsressort faktisch übernommen." Pilz weiter: "Es wird jedoch nicht reichen, neu Köpfe einzusetzen. Wichtiger ist die dringend notwendigen Strukturveränderungen politisch vorzugeben." Unverzichtbar dazu gehört für die Grünen der schrittweise Abbau der Großheime auf eine "menschliche Größe von höchsten 300 Betten", wohnort-nahe und bedarfsgerechte moderne Geriatrie. Pilz abschließend: "An Menschenverachtung ist nicht zu überbieten, dass in Wien junge Menschen in geriatrischen Langezeitstationen für den Rest ihres Lebens abgeschoben werden. Sozial bedürftige und psychiatrisch-kranke Menschen müssen in Hinkunft durch für sie geeignete Institutionen versorgt werden."

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