Klimt-Villa darf nicht zum Spekulationsobjekt verkommen!.

Die Erhaltung des Gebäudes und die Rekonstruktion des Ateliers müssen oberstes Ziel sein.

Wien, 2004-06-04 (fpd) - Die heute neu aufgekommene Diskussion über die Zukunft der Klimt-Villa nahm die Kultursprecherin der Wiener FPÖ, LAbg. GR Heidemarie Unterreinert zum Anlaß, die Forderung nach der Errichtung eines kulturellen Zentrums zu erneuern.

Die Bedeutung der - von Gustav Klimt bis zu seinem Ableben 1918 genutzten - Villa liegt darin, da sich der große Künstler Klimt dorthin zurückgezogen hat, um seine Gedanken zu leben und verwirklichen zu können. Damit hat sich Gustav Klimt dem etablierten Kunstbetrieb entzogen und in der Abgeschiedenheit seiner "wilden" Harmonie gewirkt.

Der Verein "Gedenkstätte Gustav Klimt" hat es sich zum Ziel gesetzt, daß Atelier und den Garten wieder herzustellen und hat mit diesem Engagement die Bedeutung dieses wichtigen Kulturprojektes aufgezeigt.

Daß die Klimt-Villa nunmehr zu einem Spekulationsobjekt verkommen soll zeige einmal mehr, daß die kulturelle Bedeutung dieses Hauses bis zum heutigen Zeitpunkt von den verantwortlichen Wiener Politikern noch immer nicht erkannt worden ist. Allein die Tatsache, daß im Jahr 2002 ein Teil des Gebäudekomplexes in der Feldmühlgasse auf dem Areal der Klimtvilla abgerissen worden ist verdeutliche die Notwendigkeit der Aktivitäten des Verein "Gedenkstätte Gustav Klimt".

Ein kulturelles Zentrum, das als Begegnungsstätte für Kulturschaffende dienen könnte, wäre ein Gewinn für diese Stadt und würde der Klimt-Villa auch neues Leben einhauchen. Nicht nur die kulturelle Bedeutung dieser historischen Stätte sondern auch das große öffentliche und wirtschaftliche Interesse macht ein Handeln seitens der Stadt Wien notwendig, so Unterreiner abschließend. (Schluß) jen

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