Faymann: Wienerberg City bietet Grün und großartige Architektur

"Sky Loop" als transparente Brücke in 26 m Höhe

Wien (OTS) - "Die Wienerberg City kombiniert eine Reihe von Vorzügen zu einem modernen neuen Stadtteil, auf den wir stolz sind:
Viel Grün, zukunftsweisende Architektur, eine ausgezeichnete Infrastruktur und ein leistbares Preisgefüge machen die Wienerberg City zu einer der gesuchtesten Adressen in der Stadt. Mehr als 10.000 Familien haben sich für die insgesamt 1.200 Wohnungen beworben. Diese enorme Nachfrage ist der beste Beweis für die Richtigkeit des Konzepts", so Wohnbaustadtrat Werner Faymann.

Das städtebauliche Gesamtkonzept für die Wienerberg City stammt vom international renommierten Architekten Massimiliano Fuksas. Die hohe architektonische Qualität der einzelnen Bauteile wurde durch einen im Jahr 2000 durchgeführten Bauträgerwettbewerb gewährleistet. Neben den renommierten Architekturbüros Delugan-Meissl und Helmut Wimmer gehört auch das Spitzen-Duo der österreichischen Architektur, Coop Himmelb(l)au zu den Siegern. Sie haben eines der architektonischen Highlights, das aus zwei Hochhäusern bestehende SEG-Projekt geplant.

Ein "Sky-Loop" verbindet in 26 Metern Höhe als verglaste, laubenartig begrünte, freitragende Brücke die beiden Bauteile. Ein kreisrunder Pool am Dach des östlich gelegenen niedrigeren Wohnhauses steht allen Bewohnern der 118 Wohnungen zur Verfügung. Das SEG-Projekt umfasst 70 Eigentumswohnungen (56 gefördert und 14 freifinanziert) sowie 48 geförderte Mietwohnungen mit Eigentumsoption. Die ersten Bewohner des SEG-Projekts sollen im Herbst 2004 einziehen.

Die Gesamtkosten des SEG-Projekts liegen bei 18,3 Millionen Euro, die Stadt hat das Projekt mit 4,5 Millionen Euro Wohnbauförderung unterstützt.

Die durchschnittliche Miete der Wohnungen (inkl. Betriebskosten) liegt bei etwa 5,6 Euro pro m2 . Die durchschnittlichen Kosten für eine geförderte Eigentumswohnung bei 1.600 Euro pro m2.

Wohnbaustadtrat Faymann: "Mit unserer Wohnbaupolitik verfolgen wir ein wesentliches Ziel: Wir wollen im geförderten Wohnbau eine immer höhere Qualität in Planung und Ausführung erreichen und diese den Wienerinnen und Wienern zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung stellen. Dafür sind die Mittel der Wohnbauförderung da und dafür werden sie in Wien auch verwendet."

Ein grünes und besonders familienfreundliches Wohnumfeld steht den künftigen Bewohnern zur Verfügung. Ein 3.000 m2 großer Kinder-und Jugendspielplatz sowie das angrenzende 117 Hektar große Naherholungsgebiet Wienerberg bieten umfassende Möglichkeiten für Freizeit, Spiel, Sport und Erholung.

Die öffentliche Verkehrsanbindung erfolgt durch einen Shuttlebus und die Autobuslinien 7A, 15A, 63A und 65A. Diese verbinden die Wienerberg City mit der U6-Station und Schnellbahnhaltestelle Meidling/Philadelphiabrücke, der U1-Station Reumannplatz und der Linie 65 (Oper). Mit der Triester Straße ist eine ausgezeichnete Anbindung an das hochrangige Straßennetz gegeben. Die Shopping-Mall in den "Twin Towers" bietet vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Schulen, Kindergärten und Institutionen wie das Ambulatorium Süd und die Wiener Gebietskrankenkasse ergänzen das Infrastrukturangebot.

Im Endausbau wird die Wienerberg City insgesamt 1.196 Wohnungen umfassen (985 geförderte Miet- und Eigentumswohnungen sowie 211 frei finanzierte Eigentumswohnungen). Die Gesamtkosten der Wienerberg City liegen bei 175 Millionen Euro. Die Stadt fördert die von zehn Bauträgern errichteten Wohnungen mit 35 Millionen Euro Wohnbauförderung.

Coop Himmelb(l)au

Coop Himmelb(l)au ist weltweit tätig. So zum Beispiel in Dresden, wo sie den spektakulären "UFA-Filmpalast" geplant haben, in Guadalajara in Mexiko wird ein Unterhaltungs- und Shoppingcenter umgesetzt. Im Februar 2001 gewann das Team den internationalen Wettbewerb für das "Musée des Confluences" in Lyon, Frankreich. Im August 2001 gewann es den Wettbewerb für das "BMW Entertainment and Delivery Center" in München und im September 2001 den Wettbewerb für das "Akron Art Museum", Ohio/USA.

In Wien sind die beiden Architekten vor allem im Wohnbau tätig. Sie haben 1991 die Wiener Hochhausstudie entwickelt, die Grundlage für die Entwicklung des Gebiets Donau/Wagramer Straße war. Darüber hinaus haben sie etliche anerkannte Wohnprojekte in Wien geplant. Unter anderem den "SEG Turm" an der Alten Donau (1998), den Wohnbau bei der Remise Vorgartenstraße (2000) mit 140 Wohnungen und die Umgestaltung des Gasometer B samt Anbau (2001). In Bau befinden sich derzeit auch ein Wohn- und Bürokomplex auf der Liegenschaft des ehemaligen Mautner Markhof Kinderspitals im 3. Bezirk. (Schluss) gmp

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