Gastkommentar von BPO und BM Mag. Herbert Haupt in "Zur Zeit" im Original-Wortlaut

Wien (BKOM/OTS) - Aufgrund der tendenziösen Berichterstattung
der Austria Presseagentur (APA) wird der freiheitlichen Bundeskommunikation erfreulicherweise die Möglichkeit eingeräumt, den Gastkommentar von Bundesminister und FP-Bundesparteiobmann, Mag. Herbert Haupt, in der jüngsten Ausgabe von "Zur Zeit" im originalen Wortlaut zu veröffentlichen:

Gastkommentar BPO BM Mag. Herbert Haupt in "Zur Zeit"

Europawahl

"Europa ist am 1. Mai größer geworden. Das bedeutet aber keinesfalls überschwängliche Freudenskundgebungen, sondern eher eine erhöhte Wachsamkeit, damit unser Österreich und unsere ureigenen nationalen Interessen nicht unter die Räder kommen. Das bedeutet auch, dass eine österreichische Politik in Zukunft alles daran setzen muss, dass unsere Interessen und unsere Eigenheiten nicht im Brüsseler Einheitsbrei versinken. Und daher kommt der Wahl zum europäischen Parlament eine höhere Wichtigkeit zu, als sie es wahrscheinlich je gehabt hätte. Wir stimmen darüber ab, welche Personen unser Land, unsere Vorstellungen von Heimat und unseren Wunsch nach nationaler Sicherheit am besten vertreten. Deswegen glaube ich, ist diese EU-Wahl für die Zukunft Österreichs und seine Menschen innerhalb eines so großen Europas ein wichtiger Meilenstein. Wir Österreicher entscheiden darüber, welchen Weg Europa gehen soll. Soll es den Weg der Brüsseler Spesenbürokratie gehen, den Weg der unendlichen Erweiterungsorgien bis hin zur Türkei, den Weg der Tiertransporte und des Privilegiensumpfes, den Weg der Großmannssucht, wo man demokratisch gewählte Regierungen mittels Sanktionen in die Knie zwingen will, den Weg, wo man pensionierten Politikern ein wohlbestalltes Ausgedinge schafft - oder soll es einen anderen Weg gehen? Einen Weg der Zukunft, einen Weg der Bürger, einen Weg der Leistung, einen Weg der Achtung und des Respekts vor der Heimat der Nationalitäten und ihrer Geschichte, einen Weg der direkten Demokratie und Kontrolle, einen Weg der unteilbaren Menschenrechte auch und gerade für die gedemütigten deutschsprachigen Minderheiten? Österreich steht am Scheideweg! Entscheiden wir uns für den alten, eingefahrenen und erfolglosen Weg oder entscheiden wir uns für die Zukunft Österreichs und seiner Interessen in einem großen Europa.
Unsere freiheitliche Liste ist daher die richtige - die österreichische - Antwort auf die ganz und gar nicht glorreiche Geschichte Brüssels.
Mit Hans Kronberger haben wir einen Spitzenkandidaten, der trotz aller Versuchungen dieses Spesensumpfes - im Gegensatz zu vielen anderen EU-Parlamentariern - SAUBER, ehrlich und anständig geblieben ist. Er ist einer, der zwar die europäischen Institutionen kennt, aber nie mit ihnen und ihren Versuchungen mitgeschwommen ist. Er ist einer, der ohne Wenn und Aber die österreichischen Interessen vertreten hat und sich darum bewirbt, ein neues Europa nach unseren österreichisch-freiheitlichen Vorstellungen neu zu bauen.
Mit Franz Grossmann bieten wir den österreichischen Bürgern einen hochpolitischen Menschen an, der gerade die Fähigkeit besitzt, wirksame Kontrolle genau dort walten zu lassen, wo Kontrolle dringend notwendig ist. Österreich ist Nettozahler, Österreich ist am stärksten von der Erweiterung betroffen, wir haben daher jegliches Interesse daran, dass unser Steuergeld nicht dort verschwindet, wo Skandale beginnen, sondern dort eingesetzt wird, wo es unsere heimischen Klein- und Mittelbetriebe und wo es unsere heimische kleinstrukturierte Landwirtschaft braucht.
Mit Andreas Mölzer haben wir einen Kandidaten, der oftmals bewiesen hat, dass sein Herz für seine Heimat schlägt. Er lebt die Liebe zu seiner Heimat und hat auch oft gezeigt, dass für ihn die Interessen Österreichs über alles gehen.
Mit Heike Trammer haben wir eine profunde Kennerin der sozialen Lage. Sie kommt aus einem Pflegeberuf und kann daher gerade aus dem Blickwinkel einer verantwortungsvollen Frau dieses neue soziale Europa mit viel Herz mitgestalten. Und dass dieses Europa - dieses Konstrukt einzelner Staaten und ihrer Beamten - Herz braucht, ist klar. Dieses Europa braucht aber auch Spielregeln.
Und diese Spielregeln, diese europäische Verfassung kann daher kein besserer mitgestalten als unser ehemaliger Nationalratspräsident und Verfassungsexperte Willi Brauneder. Ich glaube daher, dass wir gerade mit diesen Menschen, die allesamt Erfahrung, hohes Fachwissen und Unbestechlichkeit mitbringen, eine gute Alternative dazu haben, was sich viele Österreicher bisher unter dem Begriff "Europa" vorgestellt haben. Diese Kandidaten stehen für den neuen Weg eines neuen Europas, gerade deswegen ist es auch so wichtig, dass Österreich gerade mit diesen Menschen in Zukunft vertreten sein wird." (Schluss) bxf

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