LH Haider: Wirtschaftsforschung endlich entpolitisieren

Massive Kritik an Kärnten-Vernaderung - Für faire und redliche Beurteilung des Wirtschaftsstandortes

Klagenfurt (LPD) - Massive Kritik an der parteipolitisch
motivierten Wirtschaftsforschung übte heute, Freitag, Landeshauptmann Jörg Haider in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesfinanz-und Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger. Offensichtlich hänge die wirtschaftswissenschaftliche Beurteilung von Wahlterminen und von der politischen Gesinnung ab, kritisierte der Landeshauptmann die Beurteilung Kärntens, die vor der Landtagswahl sehr negativ gewesen sei und sich nun überaus positiv darstelle.

Derselbe Wirtschaftsforscher Gerhard Palme vom Wifo beispielsweise habe Anfang 2004 Kärnten sehr schlechte Noten ausgeteilt, das Land würde "nachhinken", die Aussichten wurden als pessimistisch eingestuft, belegte Haider anhand zahlreicher Medienberichte. Nun jedoch sei der genannte Wirtschaftsforscher mit Kärnten sehr zufrieden.

Es sei eine alte Sünde in Österreich, dass die Politik bzw. die Sozialpartnerschaft die Wirtschaftsforschung vereinnahme. Allzuoft würden einzelne Forscher nachher erklären, warum sie vorher falsch prognostiziert hätten. Die massiven Fehlinformationen über Kärnten seien politisch motiviert gewesen. "Die Partisanentätigkeit des Wifo ist zu enttarnen", formulierte Haider. Es habe auch großen Druck auf das IHS bzw. dortige Wissenschafter gegeben hinsichtlich der Beurteilung der positiven Effekte der Steuerreform. Die Vernaderung Kärntens müsse endlich aufhören.

Er werde auch bei der Bundesregierung darlegen, ob öffentliche Fördermittel für ein solches Institut gerechtfertigt seien. Es brauche eine Entpolitisierung der Wirtschaft und faire Beurteilungen durch redliche Wissenschafter. Denn negative Stimmungen würden dem Wirtschaftsstandort sehr schaden, so Haider.

Kärnten befinde sich mit höchsten Beschäftigtenständen auf sehr gutem Kurs, dieser werde fortgesetzt. Hinsichtlich Wachstum liege es an drittbester Stelle innerhalb der Bundesländer, bekräftigten Haider und Pfeifenberger.
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