Mehr als 250 Anmeldungen für die "GEN-AU Summer School"

60 Schülerinnen und Schüler können im Sommer im Labor lernen und experimentieren

Wien (OTS) - Nach dem großen Erfolg im Vorjahr werden heuer 60 Praktikumsplätze in Labors des österreichischen Genomforschungsprogramms GEN-AU für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen. Das Interesse, einmal als Forscher im Labor lernen und experimentieren zu können, ist groß. "Mit mehr als 250 Anmeldungen für die GEN-AU Summer School 2004 wurden alle Erwartungen übertroffen. Besonders erfreulich ist die große Anzahl von Mädchen, die sich für ein Praktikum beworben haben", erklärte heute Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. Insgesamt sind Bewerbungen von 157 Mädchen und 98 Burschen für einen der 60 Laborplätze an den GEN-AU Standorten in Wien, Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg aber auch an "Außenstellen" wie Steyr eingetroffen. Die meisten Bewerber (92, davon 59 Mädchen) kommen aus der Steiermark, gefolgt von Wien und Niederösterreich.

In einer 1. Runde wurden anhand von Motivationsschreiben und der Verfügbarkeit der Laborplätze im gewünschten Zeitraum und am gewünschten Ort 102 Schülerinnen und Schüler zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Die Entscheidung, welche Schülerinnen und Schüler bei der GEN-AU Summer School aufgenommen werden, wird jetzt durch die Betreuerinnen und Betreuer getroffen. Die Praktika werden im Juli bzw. August durchgeführt und sollen 3-4 Wochen dauern. Alle Praktika werden anhand von Praktikumsberichten der Schülerinnen und Schüler dokumentiert und zu einem Jahresband zusammengestellt. Die besten Projektdokumentationen sollen im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im September von einer Jury bewertet und prämiert werden.

Das österreichische Genomforschungsprogramm GEN-AU wurde im Jahr 2001 gestartet. Nach der Fertigstellung der Sequenzierung des gesamten menschlichen Genoms stellt die Analyse unserer Erbanlagen eine viel versprechende Technik dar, um Krankheiten zu erforschen und Therapien bzw. Medikamente zur Heilung zu finden. An die 60 österreichischen Forschungsgruppen werden im Rahmen von GEN-AU dahingehend unterstützt, ihre Stärken im Bereich der Genomforschung, wie zum Beispiel der Bioinformatik oder in der Krebsforschung auszuweiten. Bisher wurden 31,7 Mio. € vom Bildungsministerium investiert.

nnn
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