Amon: Karikaturen-Kampagne der Grünen ist schlechtester politischer stil

Zukunftsfragen sollten in den Vordergrund gestellt werden

Wien, 4. Juni 2004 (ÖVP-PK) Als einen "nicht angebrachten politischen Stil" bezeichnete ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR
Werner Amon heute, Freitag, die Plakatkampagne der Grünen.
"Dass genau jene, die immer wieder Kritik am Stil der anderen Parteien üben, einen Wahlkampf mit Karikaturen von politischen Gegnern führen, in denen manche sogar Tierzähne und anderes verpasst bekommen, zeigt einmal mehr, dass in diesem Wahlkampf
die wirklichen Inhalte zu vermissen sind", so Amon. Wenn die Verunglimpfung des politischen Gegners die einzige Botschaft
sein soll, sei das traurig. ****

Ebenso kritisierte Amon einmal mehr die Politik der
Angstmache der SPÖ. "Auch wenn man dauernd versucht den
Menschen einzureden, dass unser Wasser verkauft werden soll, entspricht das nicht der Tatsache. Die SPÖ ist eingeladen,
einmal einen Wahlkampf mit sachlichen Argumenten, ohne
Angstmache, zu führen", hielt Amon fest. "Peinlich" sei für
Amon das Verhalten des SPÖ-Spitzenkandidaten Hannes Swoboda
und dessen Rolle in der Zeit der Sanktionen. Für Amon sei an
der Frage des Briefes, den Swoboda seinerzeit geschrieben
hatte und den es tatsächlich gibt, ohnehin nicht zu rütteln. "Entweder er war damals für die Sanktionen gegen Österreich
und stellt sich somit als schlechter Demokrat dar, wenn er
gegen eine demokratisch legitimierte Regierung auftritt, oder
er war gegen die ungerechtfertigten Sanktionen. Im Nachhinein
seine Position aber ständig anders darzustellen, untermauert
nicht gerade Swobodas Glaubwürdigkeit", kritisierte Amon.

Allgemein würde sich Amon Themen im Wahlkampf wünschen, die
die Zukunft eines geeinten Europas betreffen. "Es gibt viele
Fragen, die zu klären wären und die Menschen würde die Haltung der einzelnen Parteien sicherlich interessieren", sagte Amon.
"Es stellt sich die Frage, wer die besseren Zukunftskonzepte
für Europa hat. Demnach sollte man sich weniger mit der Vergangenheit als mehr mit der Zukunft beschäftigen", schloss
Amon.

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