Gubitzer: "Neugeborene brauchen aktive Vaterbeziehung"

Christine Gubitzer fordert namens der FCG Frauen Karenzzeit der Väter während der Schutzfrist der Mutter

Wien (OTS) - Bei Ihrer Sitzung am 1. Juni 2004 beschlossen die FCG Spitzenfunktionärinnen der Länder und Gewerkschaften die Forderung nach dem Recht der berufstätigen Väter auf Karenzzeit gleich nach der Geburt des Kindes.

Bundesfrauenvorsitzende Christine Gubitzer: "Ein Neugeborenes bewirkt eine Neuorientierung für das Elternpaar, das nun ihr Zusammenleben mit dem Kind erst gestalten muss. Das Kind braucht von Geburt an die Möglichkeit, seine Beziehung zu Mutter und Vater in gleicher Weise aufzubauen. Wie wissenschaftliche Untersuchungen von Psychologen Dr. Harald Werneck, Uni Wien, belegen, ist für den Vater der möglichst frühe Aufbau einer engen Beziehung zum Kind wichtige Vorraussetzung für eine aktive Ausübung der Vaterrolle. Dazu kommt, dass auch für die Mutter der neue Lebensalltag leichter zu meistern ist, wenn während des ersten Lebensmonats der Vater hilfreich zur Seite steht. Die Partnerschaft findet eine neue Festigung. Nicht zuletzt kann damit auch geholfen werden, dass die Väter Ihre Scheu überwinden, sich für eine gewisse Zeit ganz der Kindesbetreuung zu widmen und die Möglichkeit der Karenzierung so wie die Mutter nützen."

Gubitzer hofft, dass die Frauenministerin Maria Rauch Kallat diese Forderung der FCG Frauen unterstützt, die schon bei einer Tagung der Interessensvertretung der nö. Familien erhoben wurde und die nach Meinung der FCG Frauen viel Sinn macht, weil sie dem Wohl des Kindes entspricht und für die Eltern in der Fase nach der Geburt echte Unterstützung bietet, ein erfülltes Familienleben aufzubauen.

"Und auch das ist erwiesen", beschließt Gubitzer ihre Forderung, "Menschen mit glücklichem familiären Hintergrund sind auch im Berufsleben belastbarer und erfolgreicher!"

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