Eine zeitgemäße Strategie für Vorarlbergs Wald

Landesforstdienst hat klare Antworten auf aktuelle Herausforderungen

Bregenz (VLK) - Der Landesforstdienst entwickelt sich
verstärkt zu einem modernen, kundenorientierten Dienstleistungsunternehmen. Landesrat Erich Schwärzler und Forstdirektor Siegfried Tschann präsentierten heute,
Mittwoch, in Bregenz eine Waldstrategie, in der
Schwerpunkte und Ziele für die Jahre 2004 – 2008 festgelegt
sind. ****

Als wichtigste Aufgaben sieht Schwärzler die Erhaltung
der Schutz- und Bannwälder, die Zusammenarbeit von
Forstwirtschaft und Naturschutz im Rahmen der natura 2000
sowie die laufende Waldverjüngung und die Vermarktung des
Holzes. "Wir sind bemüht, auf die aktuellen
Herausforderungen klare Antworten anzubieten. Der
Landesforstdienst bleibt auch in Zukunft der starke Partner
für die heimische Waldwirtschaft", so Schwärzler.

Einige wichtige Punkte aus der Vorarlberger Waldstrategie:
- Der Waldaufseher als Fachmann vor Ort soll künftig auch Naturschutzaufgaben mitbetreuen.
- Biomasse als Energieträger wird weiter forciert.
- Holzenergiecontracting als zukunftsträchtige Möglichkeit
der Holzverwertung.
- Fortsetzung der Initiative "Respektiere deine Grenzen".
- Beratung und Serviceleistungen des Landesforstgartens in Verjüngungsfragen sollen verstärkt werden.
- Schulaktionen in der Woche des Waldes; Aufbau von
dezentralen Waldpädagogik-Zentren.
- Sämtliche Waldaufseher werden mit Computern ausgestattet
und mit der Landesinformatik vernetzt.
- Walderschließung: 68,2 Prozent des Vorarlberger Waldes
sind erschlossen, 3,8 Prozent sollten noch mit Forststraßen versehen werden.
- Die Erhaltung der Schutzfunktion der Gebirgswälder ist
von existentieller Bedeutung. Seit dem Jahr 2003 gibt es
die Schutzwaldplattform Vorarlberg.
- Bildung von Forstbetriebsgemeinschaften, um Personal,
Verwaltung und Maschinenpark gemeinsam zu nutzen und
Kostenvorteile für kleinere Betriebe zu schaffen.
- Weitere Förderungen aus dem österreichweit einzigartigen
Fonds zur Rettung des Waldes.
(gw,nvl)

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