Neue "Initiative Informationssicherheit Austria" präsentiert

IISA bündelt zu Gunsten von KMUs Experten-Know-How zum Thema Informationssicherheit - WKÖ unterstützt die diesbezüglichen Bemühungen

Wien (PWK 389) - "Maßgeschneiderte Lösungen auf breiter Basis für Klein- und Mittelbetriebe, aber auch für die Unternehmens- und IT-Berater Österreichs entwickeln" - so formulieren Martin Matyus und Thomas J. Nagy, Gründer der "Intiative Informationssicherheit Austria", kurz IISA, das Aufgabengebiet der neuen Plattform, die auch von der Wirtschaftskammer Österreich unterstützt wird.

"Mit ihrer Unterstützung will sich die Wirtschaftskammer Österreich des Themas Informationssicherheit annehmen, ihre Mitglieder aufklären, kompetente Ausbildung ermöglichen und Praxistools fördern. Damit betriebliche Informationen dort bleiben, wo sie hingehören: im Unternehmen", so WKÖ-Vizepräsident Hans Jörg Schelling anlässlich der Präsentation der IISA heute, Mittwoch, im Haus der Wirtschaft. Schelling nahm auch die Gelegenheit wahr, den Initiatoren und allen Mitwirkenden seinen Dank auszusprechen.

Die IISA hat es sich zum Ziel gesetzt, neben der Bewusstseinsbildung von Entscheidungsträgern der Wirtschaft
1.) branchenspezifische Leitfäden für Klein- und Mittelbetriebe zu erarbeiten
2.) Unternehmens- und IT-Berater zu qualifizierten Informationssicherheitsberatern auszubilden
3.) umfassende und interdisziplinäre Lösungen für den Praxiseinsatz zu entwickeln sowie
4.) ein breites Aus- und Weiterbildungsprogramm im Rahmen der Security Academy Austria anzubieten.

Diesbezüglich aktiv sind in der IISA Experten verschiedenster Teilbereiche der Informationssicherheit; ihnen allen ist ein gesamtheitlicher Ansatz für Informationssicherheit - physische, organisatorische, technische Sicherheit sowie Recht und Haftung -wichtig. In Projektteams werden praxisorientierte Lösungen erarbeitet.

Für Initiatoren und Experten der IISA ist die Unabhängigkeit der Plattform ein zentrales Anliegen, denn diese ist die Voraussetzung, um ohne Beeinflussung breites und interdisziplinäres Wissen zusammenzuführen und herstellerunabhängige Lösungen zu erarbeiten. So können der Wirtschaft sachliche Beratung und fachlich fundierte Lösungen zur Verfügung gestellt werden.

Die Ergebnisse der Arbeiten des Expertenteams sollen anlässlich des e-day der Wirtschaftskammern Österreich am 1. März 2005 präsentiert werden. Bis dahin werden die bestehenden Sicherheitsstandards für den Einsatz bei Klein- und Mittelbetrieben (KMU) aufbereitet und Qualitätskriterien entwickelt, die zertifizierbar sind. "Denn KMUs und Unternehmensberater müssen sich darauf verlassen können, Informationssicherheits-Know How auf aktuellstem Niveau zu erhalten", so Matyus und Nagy abschließend. (JR)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich,
Stabsabteilung Presse
Jürgen Rupprecht
Tel: +43 (0)5 90 900 4281

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0003