ASFINAG: Autobahnbetreiber muss Autobahnbetrieb selbst steuern können!

Jährliche Pauschalzahlungen in der Höhe von 130 Mio. EUR für pauschalierte Gegenleistungen

Wien (OTS) - "Strukturelle Änderungen sind notwendig, um den Ansprüchen eines modernen, effizienten und vor allem kundenorientierten Autobahnbetriebes Rechnung tragen zu können!", so ASFINAG Vorstandsdirektor DI Franz Lückler auf die Kritik an der von der ASFINAG geplanten Organisationsänderung beim Autobahnbetrieb.

Künftig sollen die Autobahnmeistereien nicht mehr durch Landesverwaltungen sondern durch vier schlagkräftige Betriebsgesellschaften gesteuert werden. Vor allem die neuen Ansprüche wie Verkehrstelematikeinrichtungen, laufend steigendes Verkehrsaufkommen die Notwendigkeit die Nutzer des hochrangigen Straßennetzes stärker als bisher als Kunden zu sehen, machen eine Änderung der aktuellen Verhältnisse notwendig.

Lückler:"Seit über einem Jahr wird mit den Bundesländern über eine einvernehmliche Lösung verhandelt und vielfach sind - zumindest kurzfristig - wirklich große Fortschritte abzusehen gewesen. Der Entschluss der Landeshauptleutekonferenz auf eine zeitlich unbegrenzte Weiterführung der Werkverträge zu drängen, widerspricht jedoch jedem betriebswirtschaftlichen Gedanken!"

Um schlagkräftige Gesellschaften, die auch auf die Ansprüche eines modernen Autobahnbetriebes vorbereitet sind, schaffen zu können, plant die ASFINAG das gesamte derzeit auf den Autobahnen beschäftigte, motivierte Personal zu übernehmen. Lückler. "Alle operativen Mitarbeiter sollen übernommen werden, denn die Kompetenz muss erhalten bleiben und ist uns wichtig!"

Die Änderungen liegen vor allem im Steuerungsbereich und in der Kostenrechnung. Aufgrund fehlender Informationsleistungen durch die Bundesländer ist es auch im achten Jahr des Werkvertrages für die ASFINAG im Detail nicht möglich, von den Landesverwaltungen zu erfahren, wofür die insgesamt 130 Mio. EUR an jährlichen ASFINAG-Zahlungen an die Bundesländer tatsächlich verwendet werden!

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