Brinek: Wissenschaft wird im Aufsichtsrat des FWF dominieren

Unabhängigkeit des FWF wurde im Zuge der Forschungsreform abgesichert

Wien, 2. Juni 2004 (ÖVP-PK) Als unbegründet wies heute, Mittwoch, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek heute die Befürchtungen des FWF-Präsidenten zurück: "Drei von sieben Aufsichtsräten des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) werden von der Delegiertenversammlung, der auch alle 21 Universitäten angehören, bestellt. Gemeinsam mit dem vom Bildungsministerium bestellten Mitglied des Aufsichtsrates, der sicherlich auch ein anerkannter
und profilierter Vertreter der Wissenschaft sein wird, hat die Wissenschaft jedenfalls die Mehrheit im Aufsichtsrat", so Brinek. ****

Brinek geht weiters davon aus, dass sich - wie auch die Bestellung aller Universitätsräte gezeigt habe - die sechs Mitglieder des Aufsichtsrates auf ein siebentes Mitglied einigen werden. Somit würde die Ersatzvornahme durch das BMVIT im Einvernehmen mit dem BMBWK ohnehin hinfällig.

"Die Autonomie des FWF wurde im Zuge der Forschungsreform abgesichert. Er wurde nicht, wie von vielen Seiten gefordert, in
die neue Forschungsförderungsgesellschaft integriert." Auf Grundlage der Empfehlungen des Rechnungshofes und den Ergebnissen der internationalen Evaluierung, die dem FWF attestierten 'eine Weiterentwicklung seit den 60er Jahren verpasst zu haben', seien wichtige organisatorische Änderungen vorgenommen worden. Die autonome Auswahl der Forschungsprojekte bleibe jedoch weiterhin dem von der Delegiertenversammlung bestellten Kuratorium vorbehalten. "Die Panikmache der Opposition vor politischer Einflussnahme der Mittelvergabe entbehrt somit jeder Grundlage", so Brinek abschließend.

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