In medias res

FM5 - Österreichs Plattform für Kunst und Jugendkultur

Wien (OTS) - Wie man sich in noch kaum betretene mediale Felder einschreibt zeigt das Anfang 2003 gegründete Freie Magazin FM5. Über eine kritische und kreative online Plattform von jungen Journalisten für ein junges Publikum

Um in medias res gehen zu können gilt es im weiteren Sinne, sich einer Angelegenheit seiner Wirklichkeit verschrieben zu haben. Den für sich ausgeloteten Mittelpunkt des jeweiligen Aspekts möchte man in weiterer Folge dem Thema entsprechend in verdichtend rhetorischer, scharf analytischer, (vor)bildhaft performativer, oder schlichtweg anekdotischer Form vermitteln. Geht man in diesem Zusammenhang im engeren Sinne in medias res - sieht man sich also direkt in der Vermittlung sitzend als Koordinator verschiedener Themen, betritt man jene in Form und Qualität denkbar variantenreiche Medienlandschaften, die sich Neuankömmlingen zumeist primär zu verschließen suchen. Die Glücklicheren der angehenden Journalisten dürfen in (haupt)beruflichen Erwartungen schwelgend Praktika bei diversen medialen Institutionen absolvieren. Die Anderen können sich zahlreichen permanent aufdringlichen Bewerbungen verschreiben, oder als unbeschriebenes Blatt ihr in Betracht gezogenes mediales Berufsfeld wieder verlassen. Oder - und diese Möglichkeit steht erfolgreichen wie glückslosen journalistischen Aspiranten offen - man geht weiter in medias res und erweitert die mediale Landkarte um jene Nische, in der individuelle Ambitionen, Interessen und Ideen kulminieren.

Neue Räume in fünf Rubriken

In diesem Sinne hat die Redaktion des in Oberösterreich gegründete Freie Magazins FM5 einen neuen medialen Raum erschlossen: Seit Jänner 2003 etablierte sich diese online Plattform für Kunst und Jugendkultur in ihrer Form und Funktion als - gar nicht fauler -Kompromiss zwischen schnell zu aktualisierendem online Medium und fundiert recherchierendem Magazin. Einmal im Monat erscheint unter der domain http://www.fm5.at eine neue Ausgabe des Freien Magazins 5. Diese einzelnen Ausgaben werden - die Möglichkeiten eines online Mediums ausschöpfend - allerdings laufenden aktualisiert. In den -namentlich - fünf Rubriken findet man kritisch reflektierte Reportagen, Beiträge über Musik, Literatur und Kunst, sowie über Lifestyle. Neben diesen journalistisch durchaus ernstzunehmenden Artikeln bietet das Freie Magazin FM5 - in Anlehnung an die Tradition des Feuilleton - auch künstlerisch-literarischen Texten Raum für deren Erstveröffentlichungen.

Viele individuelle Linien in einem "Blatt"

Eine Blattlinie ist beim Freien Magazin 5 nur insofern zu konstatieren, dass die Themen, denen sich die ca. 25 Redakteure verschreiben, zum Großteil nicht bereits auf (medialen) Allgemeinplätzen breitgetreten worden sind: Es finden sich neben kleinen erlesenen Skurrilitäten eines (Studenten)Lebens ebenso Berichte über ansonsten medial eher kaum präsente Musiker und Künstler. Die Serie "Hinter den Kulissen" soll den Vorhang etlicher Redaktionen Print- und online Medien lüften und sowohl Lesern als auch den Redakteuren selbst Einblick in die Bewirtschaftung der österreichischen Medienlandschaft gewähren. Die Themen für die jeweiligen Ausgaben von fm5.at finden die Redakteure selbst. Die unterschiedlichen Interessensgebiete der FM5 Mitarbeiter kulminieren in diesem Sinn in einem denkbar facettenreichen medialen Raum.

Interesse an Kollegen von Kollegen

Nicht nur die Themenschwerpunkte der Mitarbeiter des Freien Magazins FM5 sind unterschiedlich, sondern auch die Wohnorte und Tätigkeitsbereiche: Mittlerweile organisieren sich junge Menschen aus acht Bundesländern - Studenten, Schüler, Lehrlinge und Arbeiter -vorwiegend sich wiederum der digitalen Infrastruktur bedienend zur angestammten FM5 Redaktion. Regelmäßige lokale Redaktionstreffen, sowie vom Freien Magazin 5 veranstaltete Festivals gewährleisten persönliche Kontakte und einen wertvollen Erfahrungsaustausch zwischen den Redakteuren. Die meisten der FM5 Mitarbeiter gehen zum ersten Mal ernsthaft im engeren Sinne in medias res und profitieren sowohl von ihren direkten Erfahrungen im journalistischen Bereich als auch vom Austausch mit ihren Kollegen. In Anbetracht dieses erweiterten medialen Freiraums, den sich der Auseinandersetzung mit ihrer Wirklichkeit Verschriebene geschaffen haben, hat es auch im bereits etablierten österreichischen Blätterwald geraschelt: Anhand diverser Beiträge in Printmedien, Hörfunk und Fernsehen wurde die mediale Landkarte - auch für ein breiteres Publikum offensichtlich -erweitert: Um ein nun nicht mehr ganz in den Kinderschuhen steckendes online Magazin mit großem Potential namens Freies Magazin FM5 -nachzuprüfen unter http://www.fm5.at

Zum einjährigen Geburtstag gratulierten dem Magazin neben bekannten Bands wie Petsch Moser oder Groundlift auch Medien wie THE GAP oder der österreichische Jugendsender FM4 recht herzlich. (Ausstrahlung am 10.01.2004 ca. 16:45) Martin Blumenau begann seinen Geburtstag im Journal 03 mit: "Manchmal wird man überrascht...." (Nachzulesen unter: http://fm4.orf.at/blumenau/151226/main)

Relaunch-Party am 5. Juni

Am 5. Juni werden wir gemeinsam mit the beautiful kantine band, on wings to kashmir, sirupop und ineé in der Sargfabrik (Wien) unser Magazin relaunchen. Wir haben uns große Mühe gegeben und alles in unseren Kräften Stehende getan, unser Magazin zu verbessern. Diese "Kräfte" konstituierten sich vorwiegend aus Einfallsreichtum und Sitzfleisch; Kaufkraft spielte indes eine - gezwungenermaßen -untergeordnete Rolle. Wir glauben allerdings, wieder einen wesentlichen Schritt gesetzt zu haben: Indem wir die Voraussetzungen dafür geschaffen haben, das Freie Magazin im Herbst zu einer einzigartigen Plattform für Kunst und Jugendkultur ausbauen zu können. Das neue Redaktionssystem und Design werden uns dabei sicher hilfreich sein.

Wir stellen gerne Pressekarten zur Verfügung.

Rückfragen & Kontakt:

Martin Aschauer
Tel.: 0699/11175682
redaktion@fm5.at
http://www.fm5.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0007