VP-Korosec: SPÖ-Gesundheitssystem in Wien ist von unfassbarer Verantwortungslosigkeit geprägt

Wien (VP-Klub): "Die ungeheure Sorglosigkeit, die anhaltende Untätigkeit und Verantwortungslosigkeit, mit der das Gesundheitssystem in Wien verwaltet wird, muss endlich beendet werden. Ein zur Pflege anvertrauter Mensch ist zwei Monate abgängig, aber niemanden in Lainz scheint es gekümmert zu haben", stellt die ehemalige Volksanwältin und nunmehrige Sozialsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, anlässlich des traurigen Vorfalles im GZW fassungslos fest.

Pflege statt Aufbewahrung ist gefordert

Die Problemlösungskompetenz dieser SP-Stadtregierung erschöpfe sich in Aufbewahrung. Von Pflege könne, wie gestern wieder deutlich wurde, keine Rede sein. "Seit Jahren weist die ÖVP darauf hin, dass Aufbewahrungs-Moloche alles andere als zeitgemäß sind. Überschaubare kleine Einheiten, wie sie die ÖVP immer wieder fordert, sind so rasch wie möglich umzusetzen. Pflege bedeutet persönliche Betreuung verbunden mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein. Und das ist nur dann möglich, wenn die Voraussetzungen stimmen. Das beginnt bei geeigneten Führungspersonen, einer ausreichenden Anzahl von Pflegepersonal und geht bis zu den geeigneten Wohneinheiten", fordert Korosec. Keine der Voraussetzungen waren im konkreten Fall gegeben. Auch die Reaktion der Pflegedirektorin zeuge von Unverständnis ihres Aufgabenbereiches. "Einen jungen Menschen mit psychischen Problemen in einem Senioren-Wohnheim unterzubringen unterstreicht die Ideenlosigkeit der Verantwortlichen, bedingt aber einmal mehr rasche Veränderungen", so die Sozialsprecherin.

"Die SP-Stadtpolitik hat mehr als ein Jahrzehnt, nachdem Missstände in Lainz bekannt wurden, noch immer keine Konsequenzen gezogen. Was muss noch alles passieren, bis die Stadtverwaltung reagiert? Den ewigen Ankündigungen müssen endlich konkrete Maßnahmen folgen. Die bisher dafür Verantwortlichen haben jedenfalls durchwegs total versagt", schließt Korosec.

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